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Bundestagspräsident Norbert Lammert

Nach Plagiatsvorwürfen

Uni fodert Stellungnahme von Lammert

Berlin - Nach den Plagiatsvorwürfen gegen Norbert Lammert fordert die Universität Bochum vom Bundestagspräsidenten eine Stellungnahme. Der 64-Jährige will sich damit beeilen.

Nach den Plagiatsvorwürfen gegen Bundestagspräsident Norbert Lammert hat die Ruhr-Universität Bochum Kontakt zum CDU-Politiker aufgenommen. „Der Ombudsmann der Universität Bochum hat Herrn Lammert um eine Stellungnahme zu den Vorwürfen gebeten“, sagte eine Sprecherin der Bundestagsverwaltung nach Angaben der Zeitung „Die Welt“ vom Donnerstag. „Die Stellungnahme wird in den nächsten Tagen bei der Ruhr-Universität eingehen.“

Ein bislang anonymer Netzaktivist behauptet, Lammert habe bei seiner Doktorarbeit an der Uni Bochum unsauber gearbeitet. Lammert bestreitet dies. Auf Wunsch des CDU-Politikers prüft die Universität derzeit die Vorwürfe. Lammert war bislang als Honorarprofessor an der Hochschule tätig.

Der Rektor der Universität, Elmar Weiler, hat angekündigt, zuerst die Empfehlung des Ombudsmanns für wissenschaftliches Fehlverhalten abzuwarten. Danach könne eine Prüfkommission beauftragt werden.

Lesen Sie hier mehr zu den Plagiatsvorwürfen gegen Norbert Lammert:

Plagiatsvorwurf gegen Norbert Lammert

Plagiatjäger über Lammert: „Eindeutig ein Plagiat“

Lammertplag: Uni Bochum "wusste von nichts"

dpa

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