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Plagiatvorwurf um Baerbock: Die Grüne zeigt Reue

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Von: Jens Kiffmeier

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Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne) sitzt auf einem Podium und lächelt.
Schlägt versöhnliche Töne an: Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne). © Fabian Sommer/dpa

Die abgeschriebenen Buch-Passagen machen den Grünen viel Kummer. Jetzt hat Annalena Baerbock Selbstkritik geübt. Die Kandidatin will zurück zur Sacharbeit.

Berlin – Verbale Abrüstung bei den Grünen: Nach der hitzigen Plagiatsdebatte hat Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock versöhnliche Töne angeschlagen. Die Parteichefin gestand dabei eigene Fehler ein*. Sie nehme die geäußerte Kritik durchaus ernst, sagte sie in einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. Im Rückblick sei es vielleicht besser gewesen, mit einem Quellenverzeichnis zu arbeiten.

Ein Plagiatsjäger wirft Baerbock vor, mehrere Passagen in ihrem Buch „Jetzt. Wie wir unser Land verändern“ abgeschrieben zu haben. In der Folge hatten sich Grüne und CDU eine heftige Schlammschlacht über den Wahrheitsgehalt der Vorwürfe geliefert. Nun rief Baerbock, die auch wegen ihrer Stipendiumskosten für die abgebrochene Promotion am Pranger steht*, alle Beteiligten dazu auf, zurück zur Sachlichkeit zu kehren. Zwar sei sie ebenfalls selber wegen der Anschuldigungen „kurz“ in ein altes Freund-Feind-Denken geraten. Doch nun wolle man sich wieder den großen Zukunftsfragen zuwenden, sagte Baerbock. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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