+
Der scheidende brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD)

So plant er seine Zukunft

Platzeck: Erste Jobangebote nach Schlaganfall

Berlin - Der scheidende brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat sein Amt noch gar nicht ganz niedergelegt, da flattern ihm schon die ersten Jobangebote ins Haus.

Der scheidende brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) ist zuversichtlich, sich vollständig von seinem Schlaganfall zu erholen. Koordination und Gleichgewichtssinn habe er trainiert, sagte der 59-Jährige der Zeitschrift "Superillu". "Auch das Geradeauslaufen klappt." In zwei bis drei Monaten werde alles so sein wie vor dem Schlaganfall, gab sich Platzeck zuversichtlich. Die "Medizinmänner" hätten ihm große Hoffnung gemacht, "dass alles gut wird".

Platzeck hatte Ende Juli aus gesundheitlichen Gründen den Rückzug aus seinen politischen Ämtern bekanntgegeben. Erste Briefe mit Jobangeboten sind seitdem bereits eingegangen, wie Platzeck der Zeitschrift sagte. "Aber ich will ja Landtagsabgeordneter für die Uckermark bleiben - nicht aus Gründen des Anstands, sondern aus Überzeugung." Ansonsten sei die Politik aber stets nur ein Teil seines Lebens gewesen: "Ich habe mir immer mein privates Umfeld bewahrt", auch Freundeskreis und Stammkneipe seien geblieben, berichtete der 59-Jährige. "So was hilft, Bodenhaftung zu behalten."

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Donnerschlag in Italien: Populisten-Bündnis gescheitert - „Sind nicht Sklaven der Deutschen“
Erst verbreitet ein Populisten-Bündnis in Italien Unruhe in ganz Europa. Dann platzt es auf den letzten Metern. Kommen jetzt Neuwahlen?
Donnerschlag in Italien: Populisten-Bündnis gescheitert - „Sind nicht Sklaven der Deutschen“
Populisten-Bündnis in Italien gescheitert
Es ist ein Donnerschlag. Erst verbreitet ein Populisten-Bündnis in Italien Unruhe in ganz Europa. Dann platzt es auf den letzten Metern. Was nun?
Populisten-Bündnis in Italien gescheitert
Seehofer: Bamf-Skandal belegt Notwendigkeit von Ankerzentren
Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Horst Seehofer begründet den Bedarf an den von ihm geplanten Ankerzentren auch mit dem Skandal im Bremer Flüchtlingsamt.
Seehofer: Bamf-Skandal belegt Notwendigkeit von Ankerzentren
Verwirrspiel um den Gipfel Trumps mit Kim in Singapur
Findet der Gipfel statt, oder doch nicht? Donald Trump und Kim Jong Un ziehen in ihren Verhandlungen alle Register. Zuletzt scheint ein Treffen wahrscheinlicher geworden …
Verwirrspiel um den Gipfel Trumps mit Kim in Singapur

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.