+
Die Außenminister Sergej Lawrow (li.) und John Kerry aus Russland und USA zusammen mit zahlreichen weiteren Diplomaten zu Gast in München. Bei der Sicherheitskonferenz im Hotel Bayerischer Hof geht es um brennende Themen wie den Krieg in Syrien, die Flüchtlingskrise und die Lage in der Ukraine.

Krisenherde im Brennpunkt

Polit-Prominenz in München: Die Gäste der Sicherheitskonferenz

  • schließen

München - Wer sitzt am Tisch, wenn es ab Freitagnachmittag bis Sonntag bei der Sicherheitskonferenz in München um die aktuell schwierigsten Brennpunkte des Weltgeschehens geht? Ein Überblick:

Die Bemühungen um ein Ende des Bürgerkrieges in Syrien stehen von Freitag an im Mittelpunkt der Münchner Sicherheitskonferenz. Drei Tage lang beraten mehr als 30 Staats- und Regierungschefs sowie etwa 60 Außen- und Verteidigungsminister über die gefährlichsten Krisen dieser Welt. Zu den Rednern zählen der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew, US-Außenminister John Kerry und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko.

Eröffnet wird die 52. Sicherheitskonferenz von der deutschen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Neben Syrien wird es auch um die Zukunft der Nato, die Flüchtlingskrise und den internationalen Kampf gegen den Terrorismus gehen.

Zu den hochkarätigen Teilnehmern der Beratungen in München gehören außerdem unter anderem:

- geleitet wird die Konferenz von Wolfgang Ischinger

- König Abdullah II. von Jordanien

- Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg

- der ukrainische Präsident Petro Poroschenko

- Polens Präsident Andrzej Duda

- Außenminister Frank-Walter Steinmeier

- Kanzleramtschef Peter Altmaier

- Entwicklungshilfeminister Gerd Müller

- Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen

- der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian

- Frankreichs Premierminister Manuel Valls

- der französische Außenminister Laurent Fabius

- der britische Verteidigungsminister Michael Fallon

- der Außenminister des Königsreichs Saudi-Arabien, Adel al-Dschubeir 

Zahlen und Fakten rund um die SiKo 2016

- insgesamt 30 Staats- und Regierungschefs werden diesmal in München erwartet, zudem mehr als 60 Außen- und Verteidigungsminister aus aller Welt.

- 46 Stunden dauert die Konferenz: von Freitagnachmittag 15.00 Uhr bis Sonntagmittag ungefähr 13.00 Uhr.

- Die Sicherheitskonferenz findet in diesem Jahr zum 52. Mal statt.

- 600 Teilnehmer werden erwartet, dazu Hunderte Journalisten. Im Tagungshotel kümmern sich 900 Mitarbeiter um die Gäste.

- Rund 3000 Brötchen werden in der Bäckerei des Tagungshotels „Bayerischer Hof“ für die Konferenz gebacken.

- 3700 Polizisten sind am Wochenende im Einsatz, wegen der Konferenz an sich und wegen mehrerer angemeldeter Gegendemonstrationen.

- Bis zu 4000 Demonstranten werden zur Hauptkundgebung der Gegner am Samstag erwartet - für so viele Menschen wurde die Demo angemeldet.

- 5500 Flaschen Wasser, 5000 Flaschen Softgetränke, 2000 Flaschen Bier und 700 Flaschen Wein - mit diesem Verbrauch rechnet der „Bayerische Hof“ während der gesamten Konferenz.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump offen für gemeinsame Militäreinsätze mit Russland in Syrien
Washington - Der neue US-Präsident Donald Trump steht nach Angaben seines Sprechers möglichen gemeinsamen Militäreinsätzen mit Russland gegen die Dschihadistenmiliz …
Trump offen für gemeinsame Militäreinsätze mit Russland in Syrien
Streit um Unterhaltsvorschuss beigelegt
Was, wenn der Ex-Partner oder die Ex-Partnerin keinen oder zu wenig Unterhalt zahlt? Dann springt der Staat ein. Der sei aber bisher zu kurz gesprungen, meinte …
Streit um Unterhaltsvorschuss beigelegt
CSU-Vize: „Guttenberg soll sich mehr einbringen“
München – Und jährlich grüßt das Murmeltier: In der CSU wird mal wieder über eine Einbindung des im US-Exil lebenden Karl-Theodor zu Guttenberg beraten. Parteichef Horst …
CSU-Vize: „Guttenberg soll sich mehr einbringen“
Merkel: Flüchtlinge haben Deutschland auf „harte Probe“ gestellt
Würzburg - Die Rede war mit Spannung erwartet worden: Auf einem ihrer ersten großen Auftritte im Wahljahr sprach Angela Merkel am Montag in Würzburg. Wähler der CSU …
Merkel: Flüchtlinge haben Deutschland auf „harte Probe“ gestellt

Kommentare