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Angela Merkel besuchte die Hochwassergebiete im Osten Deutschlands und Bayern

Berater zu Hochwasser: Merkel-Besuch war richtig

Berlin - In den Hochwassergebieten im Süden und Osten Deutschlands findet auch Wahlkampf statt, meint der Politikberater Michael Spreng. Angela Merkel und Peer Steinbrück haben sich richtig verhalten.

Spreng stellt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wie auch ihrem SPD-Herausforderer Peer Steinbrück ein gutes Zeugnis aus.

Die Kanzlerin habe sich mit ihren Besuchen in den Krisengebieten korrekt verhalten. „Niemand würde verstehen, wenn die Kanzlerin bei Naturkatastrophen in Berlin bleiben würde“, sagte Spreng der „Schwäbischen Zeitung“ (Donnerstag). Und auch Steinbrück liege mit seiner öffentlichen Zurückhaltung grundsätzlich richtig. „Zurückhaltung ist wahrscheinlich besser als hinterher in den Medien als Hochwassertourist gebrandmarkt zu werden.“

Allerdings glaubt Spreng nicht, dass Steinbrück bei der Bundestagswahl noch an Merkel vorbeiziehen kann, darauf habe auch die aktuelle Hochwasser-Katastrophe keinen Einfluss mehr. „Merkel war schon vor dem Hochwasser für Steinbrück nicht mehr einholbar“, meinte Spreng, der einst den Wahlkampf von Unionskanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) gemanagt hat.

dpa

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