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Suche nach verbotenen Waffen: Die Polizei durchsuchte etwa 20 Objekte in Bayern, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen.

Schwerpunkt in Niederbayern

Razzia in drei Bundesländern: Mutmaßlich rechte Gruppe im Fokus

München - Die Polizei ist zeitgleich in drei Bundesländern gegen eine mutmaßlich rechte Gruppe vorgegangen. Bei der Razzia wurde nach verbotenen Waffen gesucht.

Mit Razzien in drei Bundesländern ist die Polizei gegen eine mutmaßlich rechtsradikale Gruppierung vorgegangen. Insgesamt durchsuchten am Dienstag rund 150 Beamte rund 20 Objekte in Bayern, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen nach verbotenen Waffen. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft München I, Florian Weinzierl, sagte am Dienstag: „Es gibt Anhaltspunkte, dass die Beschuldigten eine rechte Gesinnung haben oder mit einer solchen jedenfalls sympathisieren.“

Schwerpunkt der Aktion war Niederbayern, wo acht Durchsuchungen stattfanden. Zwei Objekte befanden sich in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen.

Ermittlungen gegen 20 Personen

Insgesamt wird gegen rund 20 Verdächtige wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. „Wir gehen davon aus, dass sich die Gruppe „Bavaria Vikings“ nannte“, sagte der Sprecher.

Bei den Razzien sei es nicht um Schusswaffen, sondern um verbotene Gegenstände wie Schlagringe gegangen. Es gehe vor allem um den Ankauf von verbotenen Schlagringen sowie Elektroschockgeräten in der Tschechischen Republik. Von weiteren konkret geplanten Straftaten sei nichts bekannt.

Nach Angaben des bayerischen Innenministeriums fanden die Ermittler verbotene Gegenstände nach dem Waffengesetz sowie diverses rechtsextremes Propagandamaterial. „Polizei und Staatsanwaltschaft werden die Durchsuchungsergebnisse genauestens auswerten und dann prüfen, ob sich die Verdachtsmomente erhärten“, teilte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mit.

dpa

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