+
War Adressat einer der Briefe mit verdächtigem Inhalt: Altkanzler Gerhard Schröder.

Entwarnung

Briefe an Politiker ohne gefährliche Substanzen

Berlin  - Die verdächtigen Briefe, die an mehrere Politiker in Deutschland verschickt worden waren, haben sich als ungefährlich herausgestellt.

Das sagte eine Sprecherin des Bundeskriminalamtes (BKA) am Dienstag in Wiesbaden nach Untersuchung der enthaltenen Substanzen. Die Schreiben gingen laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung unter anderem an Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) und Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne). Das BKA wollte sich nicht dazu äußern, wer die Briefe bekommen hatte.

Neben Schröder und Roth sollen laut "Bild" auch die Linken-Abgeordneten Katja Kipping und Gesine Lötzsch sowie die Ehefrau von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), Ingeborg Schäuble, Briefe mit verdächtigem Inhalt bekommen haben. Ein Brief mit arabischer Schrift gebe Hinweise auf eine salafistische Gruppe, hieß es laut "Bild" in Sicherheitskreisen. Auch dazu wollte sich die BKA-Sprecherin nicht äußern.

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nordkorea antwortet mit Trotzreaktion
Seoul - Handelt Nordkoreas Machthaber irrational? Mit seinen Raketen- und Atomtests fordert er nicht nur die USA, sondern auch die internationale Staatengemeinschaft …
Nordkorea antwortet mit Trotzreaktion
Fast 4000 weitere Staatsbedienstete in der Türkei entlassen
Ankara - Im Zuge ihres Vorgehens gegen mutmaßliche Putsch-Unterstützer hat die türkische Regierung fast 4000 weitere Staatsbedienstete entlassen.
Fast 4000 weitere Staatsbedienstete in der Türkei entlassen
"Flüchtlings-Offizier": Rechte Gesinnung offenbar lange bekannt
Gießen - In dem Fall des Bundeswehr-Offiziers, der sich monatelang als syrischer Flüchtling ausgegeben hat, sind noch viele Fragen offen. Allerdings hätte man gewarnt …
"Flüchtlings-Offizier": Rechte Gesinnung offenbar lange bekannt
Die FDP sucht ihr Rezept für die Rückkehr in den Bundestag
Berlin - Bildung, Digitalisierung und weniger Bürokratie: Mit diesen Schwerpunkten will die FDP in den Wahlkampf ziehen - und nach vier Jahren wieder in den Bundestag …
Die FDP sucht ihr Rezept für die Rückkehr in den Bundestag

Kommentare