Jugendlicher (17) ist verschwunden - wer hat Deniz gesehen?

Jugendlicher (17) ist verschwunden - wer hat Deniz gesehen?
+
Wer die 110 wählt, kann sich künftig mit seinem Handy orten lassen.

Neue Software

Polizei kann bei Notfällen künftig Handy orten

  • schließen

München - Nicht immer können Menschen, die in einer Notlage die 110 wählen, genau beschreiben, wo sie sich befinden. Künftig kann die Polizei trotzdem schnell helfen.

Das bayerische Innenministerium stellte am Donnerstag laut einem Bericht der SZ eine neue Software vor. Damit können Handys geortet werden, wenn der Anrufer ausdrücklich zustimmt. So will die Polizei schneller helfen, wenn jemand in Notfällen die 110 wählt, seinen Aufenthaltsort aber nicht genau beschreiben kann. 

Besitzt der Anrufer ein internetfähiges Handy, können die Polizeibeamten ihm künftig eine SMS schicken, die einen Link enthält. Klickt der Empfänger auf den Link, bekommen die Beamten seine GPS-Daten übermittelt. Voraussetzung ist eine funktionierende Internetverbindung. Innenministerium und Polizei betonen, dass die Ortung nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Betroffenen erfolgen kann und die Einwilligung nur für den konkreten Fall gilt.

Bis Ende März sollen die Einsatzzentralen der bayerischen Polizei mit der neuen Software ausgestattet sein.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

“Hatten zig andere Gefährder“: Kriminalpolizist gibt im Fall Amri totale Überforderung zu
Im Amri-Untersuchungsausschuss hat ein hochrangiger Kriminalpolizist komplette Überlastung eingeräumt. Schwere Fehlentscheidungen hätten dazu geführt, dass der Terrorist …
“Hatten zig andere Gefährder“: Kriminalpolizist gibt im Fall Amri totale Überforderung zu
Keine Mehrheit für Entkriminalisierung des Schwarzfahrens
Die Strafverfolgung von Schwarzfahrern ist teuer, belastet die Justiz und kann die Betroffenen im Extremfall sogar ins Gefängnis bringen. Das wird wohl auch nach der …
Keine Mehrheit für Entkriminalisierung des Schwarzfahrens
BAMF soll massenhaft Asylanträge zu Unrecht bewilligt haben
In bis zu 2000 Fällen soll eine ehemalige Mitarbeiterin des Bundesflüchtlingsamts in Bremen zu Unrecht Asyl gewährt haben. Nun wird gegen sie und gegen mehrere …
BAMF soll massenhaft Asylanträge zu Unrecht bewilligt haben
2000 Asylanträge zu Unrecht genehmigt: Ermittlungen gegen BAMF-Mitarbeiterin
Eine Mitarbeiterin des Bundesflüchtlingsamts in Bremen soll zu Unrecht Asyl gewährt haben. Nun wird gegen sie ermittelt. Der Skandal scheint größer zu sein als zunächst …
2000 Asylanträge zu Unrecht genehmigt: Ermittlungen gegen BAMF-Mitarbeiterin

Kommentare