+
Ein einzelner Polizist kniet alleine zwischen Gegendemonstranten einer islamkritischen Demonstration der "Hagida" in Hannover. Foto: Julian Stratenschulte

Polizei: Rechtsextremist hinter Pegida-Kundgebung in Hannover

Hannover (dpa) - Der Organisator der islamkritischen Pegida-Kundgebung in Hannover hat einen rechtsextremistischen Hintergrund. Der Mann gehöre der vom Verfassungsschutz beobachteten "Identitären Bewegung" an, teilte die Polizeidirektion Hannover mit.

Am Montag war eine Kundgebung von 200 Pegida-Anhängern im Protest linker Gruppierungen steckengeblieben und nach einer Stunde aufgelöst worden. Eine Gegendemonstration zählte knapp 19 000 Teilnehmer.

Ein Sprecher des niedersächsischen Verfassungsschutzes sagte, die Polizei sei über die "Identitäre Bewegung" vor der Kundgebung am Montag informiert worden. Die ab 2012 vor allem im Internet aktive europäische Bewegung tue sich durch einen "völkischen Nationalismus" sowie eine starke Islam-Feindlichkeit und Systemkritik hervor.

Unter den knapp 200 Teilnehmern der Kundgebung am Montagabend sollen Sympathisanten rechtsextremer Gruppen gewesen sein.

Pegida-Homepage

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Umfrage: Jeder Zweite wünscht sich neuen Kanzler
Jeder Zweite in Deutschland wünscht sich einer Umfrage kurz vor der Bundestagswahl zufolge ein Ende der Kanzlerschaft Angela Merkels.
Umfrage: Jeder Zweite wünscht sich neuen Kanzler
Katalanen wollen sich vom Unabhängigkeitsreferendum nicht abbringen lassen
Auch durch den massiven Einsatz der spanischen Sicherheitskräfte wollen sich die Katalanen nicht von dem Unabhängigkeitsreferendum am 1. Oktober abbringen lassen.
Katalanen wollen sich vom Unabhängigkeitsreferendum nicht abbringen lassen
"Spiegel": Haarrisse in Tihange und Doel schon in Bauphase
Brüssel (dpa) - Die Haarrisse in den belgischen Reaktoren Tihange 2 und Doel 3 sind nach einem Bericht des "Spiegel" schon in der Bauphase Mitte der Siebzigerjahre …
"Spiegel": Haarrisse in Tihange und Doel schon in Bauphase
Schwesig erntet mit gut gemeintem Satz in der ARD jede Menge Spott
Sie wollte in der ARD-“Schlussrunde“ eine Nazi-Zeitzeugin zitieren. Doch damit erntete Manuela Schwesig nach der Talk-Runde jede Menge Spott. 
Schwesig erntet mit gut gemeintem Satz in der ARD jede Menge Spott

Kommentare