+
Markus Nierth, der zurückgetretene Bürgermeister von Tröglitz, bekommt jetzt Polizeischutz.

Nach Morddrohungen von Rechtsextremen

Ex-Bürgermeister von Tröglitz bekommt Polizeischutz

Magdeburg - Nach Morddrohungen gegen den zurückgetretenen Bürgermeister von Tröglitz, Markus Nierth, bekommen der ehemalige Kommunalpolitiker und seine Familie jetzt Polizeischutz.

Die Polizei habe Schutzmaßnahmen für Markus Nierth und seine Familie eingeleitet, hieß es am Dienstag. Über Einzelheiten werde das Landeskriminalamt „aus polizeitaktischen Gründen“ nicht informieren, sagte LKA-Sprecher Andreas von Koß am Dienstag in Magdeburg. Es werde laufend geprüft, ob mehr notwendig sei, falls es die Lage erfordere.

Nierth (parteilos) war Anfang März als Bürgermeister von Tröglitz (Sachsen-Anhalt) zurückgetreten, weil Rechtsextreme vor seinem Wohnhaus gegen die Unterbringung von Asylbewerbern demonstrieren wollten.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Britisches Unterhaus verabschiedet wichtiges Brexit-Gesetz
Das Unterhaus des britischen Parlaments hat ein wichtiges Brexit-Gesetz verabschiedet. Damit hat EU-Recht nicht mehr Vorrang vor nationalem Recht.
Britisches Unterhaus verabschiedet wichtiges Brexit-Gesetz
Guttenberg blickt kritisch nach Deutschland - und erinnert Merkel an ihren Auftrag
Karl-Theodor zu Guttenberg sieht von außen zu, wie die großen Parteien Deutschlands versuchen, eine neue Koalition zu bilden. Der einstige Hoffnungsträger der Union …
Guttenberg blickt kritisch nach Deutschland - und erinnert Merkel an ihren Auftrag
Ausnahmezustand in der Türkei vor sechster Verlängerung
Die türkische Führung will den Ausnahmezustand zum sechsten Mal verlängern. Eine Zustimmung des Parlaments gilt als sicher. Menschenrechtler kritisieren die Maßnahme …
Ausnahmezustand in der Türkei vor sechster Verlängerung
Facebook prüft möglichen russischen Einfluss auf Brexit-Entscheidung
Facebook wird nach Druck aus der britischen Politik ausführlich prüfen, ob es beim Online-Netzwerk russische Kampagnen vor der Brexit-Entscheidung im Sommer 2016 gab.
Facebook prüft möglichen russischen Einfluss auf Brexit-Entscheidung

Kommentare