+
Frankreichs Präsident François Hollande spricht in Paris vor Vertretern von Polizei, Gendarmerie und Militär. Foto: Etienne Laurent

Hollande wirbt für verschärfte Sicherheitsgesetze

Paris (dpa) - Ein Jahr nach dem Terroranschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" hat Frankreichs Präsident François Hollande für verschärfte Sicherheitsgesetze geworben.

Die Doktrin der Sicherheitskräfte müsse an die terroristische Bedrohung angepasst werden, sagte Hollande vor Vertretern von Polizei, Gendarmerie und Militär in Paris. So sollten Informationen zwischen den verschiedenen Diensten besser ausgetauscht werden.

Die Regierung bereitet derzeit eine Verfassungsänderung sowie ein Gesetz vor, das bei akuten Bedrohungen zum Beispiel das Durchsuchen von Fahrzeugen im Umfeld möglicher Terror-Ziele erlauben soll.

Frankreich war im vergangenen Jahr von mehreren Attacken islamistischer Terroristen getroffen worden. Gewalttätiger Höhepunkt waren die Attacken vom 13. November in Paris und Saint-Denis, bei denen drei Killerkommandos 130 Menschen töteten.

Charlie Hebdo, Frz.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Menschenrechtler: IS exekutierte 116 Menschen
Die Gräueltaten des IS sorgen weltweit für Empörung. Jetzt deckten Menschenrechtler in Syrien einen neuen Vorfall auf.
Menschenrechtler: IS exekutierte 116 Menschen
UN rechnen mit mehr als einer Million Rohingya-Flüchtlingen
Hunderttausende muslimische Rohingya flohen vor Gewalt in ihrer Heimat Myanmar in das benachbarte Bangladesch. Es ist die am schnellsten wachsende Flüchtlingskrise …
UN rechnen mit mehr als einer Million Rohingya-Flüchtlingen
Unbekannter sticht auf russische Moderatorin ein
Moskau (dpa) - Ein Unbekannter hat die Redaktion des kremlkritischen Radiosenders Echo Moskwy überfallen und die stellvertretende Chefredakteurin Tatjana Felgengauer …
Unbekannter sticht auf russische Moderatorin ein
Katalonien-Krise: Lage in Spanien bleibt angespannt
Die katalanischen Separatisten reagieren auf die von Madrid angekündigten Zwangsmaßnahmen. Am Donnerstag kommt das Regionalparlament zusammen. Über die Antwort der …
Katalonien-Krise: Lage in Spanien bleibt angespannt

Kommentare