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Präsident Trump: Befürchtet er ein Amtsenthebungs-Verfahren?

Russland-Ermittlungen

Präsident in Panik? Trump erkundigt sich über eigene Amtsenthebung

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Befürchtet US-Präsident Donald  Trump, dass bald Dinge über ihn ans Licht kommen, die ihm sein Amt kosten könnten? Zumindest hat er sich informiert, wie er seinen Rausschmiss verhindern könnte.

Wie die Washington Post berichtet, hat sich US-Präsident Donald Trump schlau gemacht, wie er sich im Falle eines Amtsenthebungsverfahrens wehren könnte. „Trump erkundigte sich bei seinen Beratern über seine Befugnisse, Vertraute, Familienmitglieder und sogar sich selbst zu begnadigen“, schreibt die US-Zeitung. Auch Trumps Anwälte hätten diskutiert, inwieweit sich der US-Präsident selbst begnadigen könnte.

„Wenn er sich selbst begnadigen würde, würde das unseren Rechtsstaat und unsere Republik auf unberührtes Terrain führen, denn ein Präsident hat noch niemals zuvor versucht, sich selbst zu begnadigen“, folgert die Washington Post.

Weißes Haus: Präsident war nur neugierig

Das Weiße Haus erklärte, der Präsident habe sich aus bloßer Neugierde nach seinen Machtbefugnissen erkundigt. Die Frage nach seiner eigenen Begnadigung sei rein hypothetisch gewesen. Dies hält der Washington-Post-Kommentator Aaron Blake jedoch für unwahrscheinlich: „Dieser Präsident hat bisher wenig Interesse gezeigt für die rechtlichen und institutionellen Schranken seines Amts“, konstatiert er. 

Die US-Zeitung berichtet außerdem, Trumps Team versuche, die Arbeit von Sonderermittler Mueller zu blockieren, der die Russland-Affäre untersucht. Der Präsidenten-Stab erstelle derzeit eine Liste, die beweisen solle, dass Mueller bei seiner Arbeit in diversen Interessenskonflikten stehe. Dies wäre die Voraussetzung dafür, dass der Präsident Mueller entlassen könnte - so wie er es schon bei FBI-Chef James Comey tat.  

Potenzielle Fragen machen Trump nervös

Das Ganze lässt den Schluss zu: Trump fürchtet, Muellers Ermittlungen könnten etwas zu Tage bringen, das er geheim halten will. Trump habe vergangene Woche sehr wütend reagiert, als er erfahren habe, welche Fragen an ihn und seine Familie im Zuge der Russland-Ermittlungen zulässig wären, schreibt die Post. Besonders ungehalten sei der Präsident darüber gewesen, dass er möglicherweise seine Steuererklärungen der vergangenen Jahre offen legen muss. Trump hat sich schon bei seinem Amtsantritt geweigert, seine Steuererklärung öffentlich zu machen.

Trump ist nun genau sechs Monate im Amt - und bei den US-Amerikanern so unbeliebt wie nie. Zu Ereignissen und Konflikten seiner Amtszeit hat sich Trump in einem Interview mit der New York Times auf kuriose Art und Weise geäußert.

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