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George Weah.

Er spielte für Monaco, Paris und AC Mailand

Präsidentenwahl in Liberia - Ex-Weltfußballer im Rennen

Das westafrikanische Liberia wählt in einer Stichwahl einen neuen Präsidenten.

Kapstadt - Rund 2,2 Millionen Wähler mussten sich am Dienstag zwischen dem bisherigen Vizepräsidenten Joseph Boakai und dem Weltfußballer von 1995, George Weah, entscheiden. Örtliche Zeitungen berichteten am Morgen von zunächst niedriger Wahlbeteiligung. Erste vorläufige Ergebnisse sollte es binnen 24 Stunden nach Schließung der Wahllokale (19.00 Uhr MEZ) geben.

Die bisherige Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf war nach zwei jeweils sechsjährigen Amtszeiten nicht erneut angetreten. Die 79-Jährige war das erste weibliche Staatsoberhaupt auf dem Kontinent überhaupt. Sie wurde 2011 für ihre Arbeit zur Befriedung des Landes mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Liberia hat erst 2003 einen 14 Jahre langen Bürgerkrieg überwunden, in dessen Verlauf rund 250 000 Menschen getötet wurden.

Der frühere Spieler von Clubs wie AS Monaco, Paris Saint-Germain und AC Mailand ist heute ein Senator in Liberia. Der 51-Jährige hatte mit seiner Koalition für Demokratischen Wechsel (CDC) im ersten Wahldurchgang vom 10. Oktober 38,8 Prozent der Stimmen geholt. Boakai (72), der Chef der regierenden Partei der Einheit, belegte damals mit 28,8, Prozent den zweiten Platz. Die bisherige Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf war nach zwei jeweils sechsjährigen Amtszeiten nicht erneut angetreten.

Stichwahl eigentlich schon am 7. November 

Die Stichwahl zwischen Weah und Boakai hatte ursprünglich am 7. November stattfinden sollen. Doch unterlegene Kandidaten legten wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten erfolglos Beschwerde beim obersten Gericht ein.

Liberia hat erst 2003 einen 14 Jahre langen Bürgerkrieg überwunden. Johnson-Sirleaf (79), das erste weibliche Staatsoberhaupt auf dem Kontinent überhaupt, wurde 2011 für ihre Arbeit zur Befriedung des Landes mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Das Land zählt zu den ärmsten der Welt. Beide Kandidaten versprachen unter anderem, gegen die Korruption anzugehen, die Wirtschaft anzukurbeln und neue Jobs zu schaffen.

dpa

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