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Donald Trumps Präsidentschaft zahlt sich wohl auch für ihn als Privatperson aus.

Regierungsdokumente

Präsidentschaft zahlt sich für Trump aus

Die Wahl ins Amt des US-Präsidenten zahlt sich für Donald Trump aus. Dies geht aus Regierungsdokumenten hervor, die am Freitag in Washington veröffentlicht wurden.

Demnach stiegen vor allem die Einnahmen aus dem Privatclub Mar-a-Lago in Florida, in dem sich Trump auch nach dem Amtsantritt am 20. Januar wiederholt aufhielt. Der Privatclub brachte Trump in dem Steuerjahr, das Mitte April 2017 endete, rund 37 Millionen Dollar (gut 33 Millionen Euro) ein, sieben Millionen Dollar mehr als im vorangehenden Steuerjahr. Die von der Regierung veröffentlichten Dokumente umfassen 98 Seiten. 

Sie sind nicht so detailreich wie es eine Steuererklärung wäre. Trump hat mit der jahrzehntelangen Tradition gebrochen, nach der US-Präsidenten ihre Steuererklärungen veröffentlichen. Aus den nun veröffentlichten Zahlen geht hervor, dass Trump seit dem Amtsantritt auch steigende Einnahmen aus dem Verkauf seines Buches "The Art of the Deal" (Die Kunst des Erfolges) erzielt. 

Die Auswirkungen der Ausübung des Präsidentenamtes auf die Privatfinanzen Trumps sind vielfältig. Die veröffentlichten Dokumente zeigen, dass er im Zusammenhang mit dem Amtsantritt seine Funktionen in 565 Unternehmungen niederlegte. Die Einnahmesteigerungen in Mar-a-Lago sind einerseits darauf zurückzuführen, dass die Mitgliedsbeiträge in dem Club erhöht wurden. Andererseits schlägt auch zu Buche, dass Trump bei seinen Reisen in den Privatclub von zahlreichen Regierungs- und Geheimdienstmitarbeitern begleitet wird, deren Unterbringungskosten laut Presseberichten aus Steuereinnahmen beglichen werden.

afp

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