Prophezeiung in TV-Serie?

"Die Simpsons" sagten Trumps Wahlsieg vor 16 Jahren voraus

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München - Eine 16 Jahre alte Simpsons Folge geistert derzeit durchs Netz und sorgt für Gänsehaut. Lisa Simpson wird darin Präsidentin. Ihr Vorgänger: Donald Trump.

"Bart to the Future" heißt die Episode der beliebten Comic-Serie "Die Simpsons", die im 19. März 2000 ausgestrahlt und in Anlehnung an den Film "Zurück in die Zukunft" benannt wurde. Dieser Simpsons-Folge kommt nun eine fast schon prophetische Bedeutung zu. Es ist als wäre jemand aus dem Jahr 2016 zurückgereist und hätte den Machern der Serie das aktuelle Zeitgeschehen eingeflüstert. Doch worum geht es?

In der Folge von "Die Simpsons" macht die ganze gelbe Familie einen Ausflug in ein Casino, das von amerikanischen Ureinwohnern betrieben wird. Dort zeigt ein weiser Indianer Bart seine Zukunft in einem kochenden Kessel. Er wird sich in der Zukunft als mehr oder weniger erfolgreicher Rockstar durchschlagen, aber seine Schwester hat es weit gebracht: Lisa Simpson sitzt mittlerweile im sogenannten Oval-Office im Weißen Haus - als neue Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika.

Gerade erst vereidigt, schreitet sie direkt zur Tat und erkundigt sich nach dem Staatsetat - mit dem Hinweis, dass ihr Vorgänger Donald Trump einen riesigen Schuldenberg hinterlassen hat.

Angesichts des aktuellen Wahl-Sieges von Donald Trump als republikanischer Mann fürs Weiße Haus, lässt einen dieser Zufall nach Luft schnappen. Nachdem Donald Trump am Super Tuesday seine republikanischen Konkurrenten in sieben Bundesländern abhängen konnte, stiegen seine Chancen von Tag zu Tag, als Kandidat für den Zweikampf um das Präsidentenamt ausgewählt zu werden. Ob die republikanische Partei das nun gut fand oder nicht. Schlussendlich feierte Donald Trump dann sogar den Sieg bei der US-Wahl 2016. Auf der ganzen Welt gab es schockierte Reaktionen auf seinen Erfolg.

Haben die Macher der Simpsons damit also die Präsidentschaft von Donald Trump bereits vor 16 Jahren vorhergesagt? Oder dachte man beim Schreiben dieser Szene nur an den denkbar unmöglichsten Kandidaten für das Amt, nicht ahnend, dass Trump als US-Präsident 2016 sehr wohl im Rahmen des Möglichen liegt? Nein: Trump als einen Präsidenten mit verheerender Bilanz zu zeichnen, sei damals „eine Warnung an Amerika“ gewesen, sagte der Autor der Folge, Dan Greaney, bereits im März dem „Hollywood Reporter“. Es habe zu der Aussicht gepasst, dass „Amerika verrückt wird“.

Dass die Serie "Die Simpsons" immer aktuell am Zeitgeschehen ist, haben die Storyboard-Editoren bereits mit ihrer Folge zur Präsidentschaftsdebatte bewiesen. Aber Hellseherei?

Homer Simpson erwacht aus einem haarsträubenden Albtraum.

Auch eine neuere Episode vom 7. Juli 2015, bei der Homer Simpson in die Fänge von Donald Trumps Haaren gerät und erst wieder erwacht, als er hinter Trump am Rednerpult vor einer jubelnden Menge steht, sorgte nach einem Foto, das am Super Tuesday entstand, für Gänsehaut.

Donald Trump am Super Tuesday in Florida. Hinter ihm: Chris Christie.

An diesem Tag hielt Donald Trump eine Rede vor seinen Anhängern in Palm Beach. Hinter ihm: der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie. Nachdem das Foto veröffentlicht wurde, spotteten einige Leute auf Twitter über den vollkommen teilnahmslosen Gesichtsausdruck von Chris Christie bei Trumps Rede. Eine Erklärung für seine seltsame Mimik blieb Chris Christie schuldig. Aber steckt nicht ein wenig Homer Simpson in jedem von uns?

Rubriklistenbild: © Screenshot YouTube

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