+
Prorussische Demonstranten haben in Berlin eine Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gestört.

In Berlin

Prorussische Demonstranten stören Merkel-Rede

Berlin - Rund hundert prorussische Demonstranten haben am Mittwochabend eine Wahlkampfveranstaltung der CDU zur Europawahl in Berlin gestört. Kanzlerin Merkel zeigte sich unbeeindruckt.

Die Protestierenden buhten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aus, die am Breitscheidplatz eine Rede hielt, wie eine AFP-Reporterin berichtete. Viele hielten Schilder mit Slogans wie "Stoppt die Nazis in der Ukraine" und "Kein Krieg gegen Russland" in den Händen.

Merkel: "Wir haben Reisefreiheit, wir haben Pressefreiheit"

Merkel selbst zeigte sich unbeeindruckt von den Demonstranten, die hinter der Absperrung zu der Veranstaltung mit rund 200 Teilnehmern standen, und verteidigte vor diesem Hintergrund die Errungenschaften Europas. "Wir haben Reisefreiheit, wir haben Pressefreiheit", sagte sie. Niemand müsse fürchten, eingesperrt zu werden, "auch wenn er noch so brüllt hier auf dem Platz". "Darauf sind wir stolz."

Die Europawahlen finden am 25. Mai statt. Die EU wird derzeit beherrscht vom Konflikt zwischen der Ukraine und Russland. Moskau warnte erst am Mittwoch vor einem Bürgerkrieg im Nachbarland.

Gewalt & Protest: Unruhen im Osten der Ukraine

Gewalt & Protest: Unruhen im Osten der Ukraine

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gipfel zwischen Trump und Kim gerät in Gefahr
Nach Nordkorea setzt jetzt auch Donald Trump ein Fragezeichen hinter das erst kürzlich terminierte Gipfeltreffen in Singapur. Der US-Präsident zeichnet jedoch weiter die …
Gipfel zwischen Trump und Kim gerät in Gefahr
Facebook-Datenskandal: Zuckerberg weicht im Europaparlament harten Fragen aus 
Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich bei seiner Anhörung im EU-Parlament zur Affäre um die Weitergabe der Daten von Millionen Nutzern entschuldigt. Harten Fragen wich …
Facebook-Datenskandal: Zuckerberg weicht im Europaparlament harten Fragen aus 
Angeblich dutzende Gewehre und Pistolen bei der Bundeswehr verschwunden
Offenbar sollen bei der Bundeswehr dutzende Gewehre und Pistolen seit dem Jahr 2010 verschwunden sein - das besagt ein aktueller Medienbericht. 
Angeblich dutzende Gewehre und Pistolen bei der Bundeswehr verschwunden
Staatsanwalt ermittelt offenbar gegen Bamf-Chefin - Weitere brisante Mail geleakt
Der Bamf-Skandal beschäftigt nun auch die Ermittler: Bamf-Chefin Cordt gerät weiter unter Druck. Unterdessen ist weiteres internes Material an die Öffentlichkeit …
Staatsanwalt ermittelt offenbar gegen Bamf-Chefin - Weitere brisante Mail geleakt

Kommentare