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Stacheldraht vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main. Das globalisierungskritische Bündnis Blockupy protestiert mit Blockadeaktionen und Demonstrationen.

"EU-Politik der Troika"

Krisenländer protestieren gegen Sparauflagen

Madrid/Lissabon- Tausende Menschen haben am Samstagabend in mehreren europäischen Städten gegen die strikten Sparauflagen für die Euro-Krisenstaaten demonstriert.

Die Kundgebungen in insgesamt 80 Städten richteten sich gegen die Politik der „Troika“ der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Weltwährungsfonds (IWF).

Die Initiative zu den Protesten war von Portugal ausgegangen, wo die Regierung zur Sanierung der Staatsfinanzen internationale Hilfen in Anspruch genommen hatte und sich als Gegenleistung zu umfangreichen Einsparungen verpflichten musste. In Lissabon und Porto bliebt die Zahl der Teilnehmer an den Protesten jedoch weit hinter den Erwartungen zurück.

Eurobonds und Finanztransaktionssteuer: Instrumente gegen Euro-Krise

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Im Nachbarland Spanien beteiligten sich in Madrid nach Angaben der Polizei etwa 4000 Menschen an einer Kundgebung gegen die Auflagen der Troika. In Barcelona wurde die Zahl der Demonstranten auf 2000 beziffert.

dpa

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