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Bei den Unruhen im Iran kamen 18 Demonstranten ums Leben.

Gerüchte um amerikanische Beteiligung

Proteste im Iran: Justiz fordert Todesstrafe für Rädelsführer

Der Vizechef der iranischen Justiz hat die Höchststrafe für Anführer der regimekritischen Proteste im Land gefordert.

Teheran - „Sicherlich erwartet diejenigen, die die Unruhen gegen das Establishment organisiert und geführt haben, die Höchststrafe“, sagte Hamid Schahriari nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna am Montag. Im Iran gilt das Todesurteil als Höchststrafe.

Staatsmedien berichteten, die Anführer der Proteste seien entweder Mitglieder der Oppositionsgruppe Volksmudschaheddin oder Monarchisten gewesen. Einige Sicherheitskreise sprechen auch von einer Beteiligung des amerikanischen Geheimdienstes. Der CIA-Direktor Mike Pompeo hat jede Verwicklung des US-Geheimdienstes in die Proteste im Iran zurückgewiesen.

Insgesamt 18 Demonstranten getötet

Zuvor wurde in einer Sondersitzung des Parlaments über die festgenommenen Demonstrationen diskutiert. Einfache Demonstranten, besonders Studenten, sollen schrittweise freigelassen, die Anführer jedoch hart bestraft werden.

Schahriari machte keine Angaben zur Anzahl der Festgenommenen, aber die Rede ist von 1000 bis 1800 Menschen. Bei den Unruhen der letzten Tage wurden 18 Demonstranten getötet, zwei kamen während der Proteste in einem Unfall ums Leben.

dpa

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