+
Uli Hoeneß wurde mit einem Drohbrief erpresst.

Gerichtsverhandlung

Prozess gegen  mutmaßlichen Hoeneß-Erpresser

München - Er wollte aus der Verhaftung von Uli Hoeneß Profit schlagen, darum sitzt er jetzt selbst bald auf der Anklagebank: Der Prozess gegen den Hoeneß-Erpresser beginnt im Dezember.

Der mutmaßliche Erpresser von Uli Hoeneß muss sich noch vor Weihnachten vor Gericht verantworten. Die Verhandlung beginnt am 15. Dezember in München und ist auf drei Prozesstage angesetzt, sagte Gerichtssprecherin Andrea Titz am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht der „Bild“-Zeitung. Hoeneß, der derzeit wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe in Landsberg am Lech im Gefängnis sitzt, werde allerdings nicht als Zeuge vor Gericht erscheinen.

Der mutmaßliche Erpresser, ein vorbestrafter Mann, soll am 10. Mai mit einem Drohbrief versucht haben, 215 000 Euro von Hoeneß zu erpressen. Den Ermittlungen zufolge drohte er dem Ex-Präsidenten des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München andernfalls mit schwerwiegenden Konsequenzen in dessen Haft.

Hoeneß schaltete die Polizei ein. Bei der fingierten Geldübergabe im Münchner Stadtteil Sendling wurde der Mann gefasst. Bei der Aktionfiel er vom Rad und wurde festgenommen. Er kam wegen versuchter Erpressung in Untersuchungshaft, im Juli wurde Anklage erhoben.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Trump offen für gemeinsame Militäreinsätze mit Russland in Syrien
Washington - Der neue US-Präsident Donald Trump steht nach Angaben seines Sprechers möglichen gemeinsamen Militäreinsätzen mit Russland gegen die Dschihadistenmiliz …
Trump offen für gemeinsame Militäreinsätze mit Russland in Syrien
Streit um Unterhaltsvorschuss beigelegt
Was, wenn der Ex-Partner oder die Ex-Partnerin keinen oder zu wenig Unterhalt zahlt? Dann springt der Staat ein. Der sei aber bisher zu kurz gesprungen, meinte …
Streit um Unterhaltsvorschuss beigelegt
CSU-Vize: „Guttenberg soll sich mehr einbringen“
München – Und jährlich grüßt das Murmeltier: In der CSU wird mal wieder über eine Einbindung des im US-Exil lebenden Karl-Theodor zu Guttenberg beraten. Parteichef Horst …
CSU-Vize: „Guttenberg soll sich mehr einbringen“
Merkel: Flüchtlinge haben Deutschland auf „harte Probe“ gestellt
Würzburg - Die Rede war mit Spannung erwartet worden: Auf einem ihrer ersten großen Auftritte im Wahljahr sprach Angela Merkel am Montag in Würzburg. Wähler der CSU …
Merkel: Flüchtlinge haben Deutschland auf „harte Probe“ gestellt

Kommentare