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Nach Terroranschlägen will der Kreml künftig auch Verwandte von Tätern für Schadenersatz oder Schmerzensgeld zur Kasse bitten. Das sieht ein Gesetz vor, das Präsident Wladimir Putin dem Kreml zufolge unterzeichnete.

Höhere Geld- und Haftstrafen

Putin erlässt Anti-Terror-Gesetze

Moskau - Nach Terroranschlägen will der Kreml künftig auch Verwandte von Tätern für Schadenersatz oder Schmerzensgeld zur Kasse bitten. Das sieht ein Gesetz vor, das Präsident Wladimir Putin dem Kreml zufolge unterzeichnete.

Demnach soll die russische Justiz nach einem Anschlag prüfen, ob im Familienumfeld des Täters Geld aufzutreiben ist - etwa für Zahlungen an Opfer. Sollten dabei „Einkünfte aus Straftaten“ entdeckt werden, dürfe der Staat diese beschlagnahmen, meldete die Agentur Interfax am Sonntag in Moskau.

Zudem können Verdächtige, die zum Beispiel in einem Terrorcamp für Anschläge ausgebildet wurden, dafür mit bis zu zehn Jahren Gefängnis bestraft werden. In Russland kommt es vor allem im Nordkaukasus, wo unter anderem Kremlkräfte gegen Islamisten kämpfen, immer wieder zu Attentaten. In der Nähe des Konfliktgebiets richtet Russland im Februar in der Kurstadt Sotschi die Olympischen Winterspiele aus.

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dpa

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