+
Russlands Präsident Wladimir Putin.

Krim:

Putin lobt Durchgreifen der russischen Armee

Moskau - Nach dem international nicht anerkannten Anschluss der Krim an Russland hat Kremlchef Wladimir Putin das konsequente Durchgreifen der Armee gelobt.

„Die jüngsten Vorgänge auf der Krim haben sowohl die Qualität der neuen Möglichkeiten unserer Streitkräfte als auch die hohe Moral der Truppe bewiesen“, sagte Putin am Freitag bei einem Treffen mit Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Der Präsident und Oberbefehlshaber dankte den Soldaten für ihren „rigorosen und professionellen“ Einsatz.

Putin befahl, den ukrainischen Truppen von der Krim, die ihrem Land weiter dienen wollen, beschlagnahmte Waffen und Militärgerät wieder auszuhändigen. Zugleich stellte Schoigu klar, dass die zu Russland übergelaufenen Soldaten ihr Material behalten. „Der Austausch der Staatssymbole an allen Schiffen und Einrichtungen ist abgeschlossen“, sagte Schoigu. Russland hatte mit einer Blockade verhindert, dass ukrainische Kriegsschiffe von der Krim auslaufen, und diese Einheiten - zum Teil unter Drohungen - übernommen.

dpa

Lesen Sie auch:

Krim-Krise: Soldaten, Rocker, russische Invasion

Krim-Krise: Soldaten, Rocker, russische Invasion

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump kondoliert Witwe eines US-Soldaten - was er sagt, bringt sie erst recht zum Weinen
Nach öffentlichem Druck hat US-Präsident Trump die Witwe (24) eines gefallenen US-Soldaten angerufen. Doch was er ihr gesagt haben soll, sorgt für eine Welle der …
Trump kondoliert Witwe eines US-Soldaten - was er sagt, bringt sie erst recht zum Weinen
Im Wortlaut: Der Schlagabtausch zwischen Katalonien und Madrid
Aufforderungen, die ins Leere laufen und böse Briefe: Das schrieben sich der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont und die spanische Zentralregierung.
Im Wortlaut: Der Schlagabtausch zwischen Katalonien und Madrid
Schwedische Außenministerin wurde bei Dinner mit EU-Staatsschefs betatscht
Die schwedische Außenministerin prangert jetzt „sexuelle Gewalt auf höchster politischer Ebene“ an. Sie selbst wurde Opfer davon.
Schwedische Außenministerin wurde bei Dinner mit EU-Staatsschefs betatscht
Verteilung von Flüchtlingen: EU-Parlament für völlig neues System
Das Dublin-System ist gescheitert. Nun will das EU-Parlament ein anderes System zur Verteilung von Flüchtlingen auf den Weg bringen: Geplant ist ein „Automatismus“.
Verteilung von Flüchtlingen: EU-Parlament für völlig neues System

Kommentare