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Wladimir Putin sagt, es liege an Barack Obama, eine Entscheidung über Gespräche zu treffen.

Signale an die USA

Putin an Obama: "Bin bereit zum Dialog"

Paris - Wladimir Putin ist offenbar bereit zu Gesprächen mit US-Präsident Barack Obama. Das erklärte Russlands Staatschef in einem Interview. Gleichzeitig machte der den Amerikanern Vorwürfe.

In der Ukraine-Krise ist Russlands Staatschef Wladimir Putin bereit für Gespräche mit US-Präsident Barack Obama. „Es ist seine Entscheidung, ich bin bereit zum Dialog“, sagte der Kreml-Chef in am Mittwoch ausgestrahlten Auszügen aus einem Interview der französischen Sender Europe 1 und TF1. Er hoffe, dass die aktuelle Situation keine neue Etappe des Kalten Krieges darstelle.

Putin warf den USA vor, alles andere als ein Vorbild zu sein. „Es ist kein Geheimnis, dass die amerikanische Politik die aggressivste und härteste ist.“ Im Gegensatz zu den USA habe Russland praktisch keine Truppen im Ausland stationiert.

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Das Interview gab Putin kurz vor der großen Feier zum 70. Jahrestag der Landung der Alliierten in Frankreich an diesem Freitag. Zu der Zeremonie ist der Russe wie Obama von Frankreichs Präsident François Hollande eingeladen worden. Ein Vier-Augen-Gespräch zwischen Obama und Putin ist bislang allerdings nicht geplant.

dpa

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