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Russlands Präsident Wladimir Putin (li.) und der abgesetzte Präsident der Ukraine, Viktor Janukowitsch.

Ukraine-Krise

Putin ruft auf, Eskalation zu vermeiden

Moskau  - In seiner ersten Äußerung zur Krise in der Ukraine seit Tagen hat Russlands Präsident Wladimir Putin dazu aufgerufen, eine weitere Eskalation der Situation zu vermeiden.

Putin habe bei Gesprächen mit europäischen Staatsführern "die extreme Bedeutung" betont, keine weitere Eskalation der Gewalt zu erlauben, teilte der Kreml am Freitag mit. Demnach sprach er sich in Telefonaten mit dem britischen Premier David Cameron, Bundeskanzlerin Angela Merkel  (CDU) und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy für eine rasche Normalisierung der Lage aus.

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Janukowitsch: Bin "nicht abgesetzt" worden

In der Ukraine  hatte das Parlament unter dem Druck wochenlanger Massenproteste der proeuropäischen Opposition am Samstag den bisherigen Präsidenten Viktor Janukowitsch abgesetzt. Dieser war daraufhin nach Russland geflohen, wo er am Freitag erstmals eine Pressekonferenz abhielt, bei der er seinen Anspruch auf das Präsidentenamt bekräftigte. In der Folge des Umsturzes stiegen die Spannungen auf der mehrheitlich prorussischen Halbinsel Krim, wo nicht identifizierte Uniformierte am Freitag zwei Flughäfen besetzten.

Kerry telefonierte mit seinem russischen Kollegen

US-Außenminister John Kerry sagte derweil, sein russischer Kollege Sergej Lawrow habe ihm bei einem Telefonat am Freitag versichert, Russland sei bereit, die Ukraine bei dem "wirtschaftlichen Übergang" zu unterstützten. Die Ukraine ist vom Staatsbankrott bedroht.

Die Übergangsregierung wirft der früheren Führung um Janukowitsch vor, das Land ruiniert und Milliardenbeträge abgezweigt zu haben. Ihren Angaben zufolge beträgt der Finanzbedarf für die kommenden zwei Jahre 35 Milliarden Dollar (25 Milliarden Euro).

AFP

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