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Wladimir Putin wurde in Moskau für seine vierte Amtszeit vereidigt. 

Bis 2024

Putin tritt vierte Amtszeit an - Altbundeskanzler Schröder vor Ort

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Montag den Eid für eine vierte Amtszeit abgelegt. Unter den rund 5000 Gästen befand sich auch Altbundeskanzler Gerhard Schröder. 

Moskau - Vor etwa 5000 Gästen im Kreml in Moskau gelobte er, „dem Volk treu zu dienen“, wie es in der Eidesformel heißt. Der 65-Jährige beherrscht die Politik im größten Land der Erde seit 18 Jahren. Bei der Präsidentenwahl im März hatte die Wahlbehörde ihm ein Rekordergebnis von knapp 77 Prozent der Stimmen zugesprochen. Putins neue Amtszeit dauert bis 2024, bevor er laut Verfassung ausscheiden muss.

Überschattet wurde die Amtseinführung von der Gewalt, mit der die russische Polizei am Samstag Kundgebungen von Regierungsgegnern aufgelöst hatte. Landesweit waren etwa 1600 Anhänger des Oppositionellen Alexej Nawalny festgenommen worden. Die meisten wurden wieder freigelassen. Doch das Bürgerrechtsportal OVD-Info zählte am Montag immer noch Dutzende Demonstranten in Gewahrsam.

Altbundeskanzler Schröder bei Putins Amtseinführung

Der frühere deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder war einer der zahlreichen Gäste am Montag im Moskauer Kreml. Bilder des russischen Fernsehens zeigten, dass der SPD-Politiker prominent in der Nähe des Ministerpräsidenten Dimitri Medwedew und des orthodoxen Patriarchen Kirill stand.

Schröder war auch einer der wenigen Gäste, denen Putin nach der Vereidigung die Hand gab. Seit seinem Ausscheiden 2005 arbeitet der Ex-Bundeskanzler für russische Energiekonzerne.

Putin dankte in einer kurzen Rede für die Unterstützung bei der Präsidentenwahl im März, bei der er auf 77 Prozent der Stimmen gekommen war. „Ich sehe das als großes politisches Kapital“, sagte er. Die Unterstützung im Land sei auch wichtig, um die Interessen Russlands international zu vertreten. 

dpa

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