+
Der russische Präsident Wladimir Putin hat versöhnliche Worte an die USA mit Präsident Obama gerichtet.

Tauen die Beziehungen auf?

Putin mit versöhnlichen Worten an Obama

Moskau/Washington - Russlands Präsident Wladimir Putin hat anlässlich des Nationalfeiertags in den USA versöhnliche Worte an seinen Kollegen Barack Obama gerichtet.

In einem Telegramm an den US-Präsidenten sprach sich Putin am Samstag für einen "Dialog auf der Basis von Gleichheit und gegenseitigem Respekt für die Interessen des Anderen" aus, wie der Kreml mitteilte. Putin bezeichnete die Beziehungen zwischen Moskau und Washington demnach als "Schlüsselfaktor für Stabilität und Sicherheit auf der Welt" - ganz unabhängig von derzeitigen Differenzen.

Russland und die USA seien gemeinsam in der Lage, "Lösungen für die drängendsten internationalen Probleme" zu finden und so "Gefahren und Herausforderungen" in der Welt etwas entgegenzusetzen, fuhr der Kreml-Chef in seinem Schreiben an Obama fort. Die beiden Länder liegen derzeit vor allem wegen der Krise in der Ostukraine im Streit. Moskau wirft Washington dabei vor, Druck auf europäische Länder ausgeübt zu haben, damit diese Sanktionen beschließen.

afp

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bundesregierung blickt sorgenvoll auf Brexit-Verhandlungen
Die Brexit-Verhandlungen kommen in entscheidenden Punkten nicht voran. Ist der Regierung in London bewusst, was sie mit einem Scheitern riskiert? In Brüssel wird man …
Bundesregierung blickt sorgenvoll auf Brexit-Verhandlungen
CSU-Politiker auf Distanz zu Seehofer
Der CSU-Chef muss wegen seiner Flüchtlingspolitik scharfe Kritik einstecken. EKD-Chef Bedford-Strohm erinnert die Partei an die christlichen Grundwerte. Und auch in der …
CSU-Politiker auf Distanz zu Seehofer
Trump lädt Putin ins Weiße Haus ein
Ex-Präsident Obama war ein Einfaltspinsel, und nur er, Donald Trump, kann zum schlimmsten Alptraum von Kremlchef Putin werden. Drei Tage musste Trump nach dem …
Trump lädt Putin ins Weiße Haus ein
Merkel: Vertrauen verloren durch rüde Töne im Asylstreit
Die Kanzlerin macht demnächst ein paar Tage Urlaub. Doch bevor sich die vom Streit mit Seehofer gezeichnete Regierungschefin eine Auszeit gönnt, gibt sie noch einmal den …
Merkel: Vertrauen verloren durch rüde Töne im Asylstreit

Kommentare