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QR-Code soll als Alternative zum gelben Impfbüchlein gestärkt werden

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Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU)
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) © Daniel Karmann / dpa

Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) dringt auf eine Stärkung des digital auslesbaren Impfnachweises mit QR-Code als Alternative zum gelben Impfbüchlein.

München - Das Bundesgesundheitsministerium solle eine Rechtsänderung vorbereiten, mit der die Verpflichtung zur Vorlage des QR-Codes bei Zutrittskontrollen auf eine sichere Rechtsgrundlage gestellt werde, erklärte der GMK-Vorsitzende und bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Montagabend in München.

"Das gelbe Impfbüchlein kann leicht gefälscht werden, daher setzen schon jetzt einige Länder nur auf QR-Codes bei Zugangsbeschränkungen", erklärte Holetschek. Ein solcher Code könne auch in ausgedruckter Form mitgeführt werden - wer kein Smartphone besitze, könne also trotzdem zu Veranstaltungen oder Einrichtungen zugelassen werden, indem er den ausgedruckten QR-Code vorzeige. "Der Bund muss dieses Vorgehen nun auf eine rechtssichere Grundlage stellen."

An den Beratungen nahm erstmals auch der designierte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) teil. Mit diesem sei über die Aufhebung der Testpflicht für Menschen mit einer Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus - der sogenannten Boosterimpfung - gesprochen worden. Aus Lauterbachs Sicht bestehe zwei Wochen nach der Auffrischung ein hervorragender Schutz, so dass das Ende der Testpflicht "eine ernsthafte Option" für alle Bundesländer sein könne. In Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen sind Geboosterte bereits von der Testpflicht befreit.

ran/cfm

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