"Körperliche Übergriffe"

Ein Pfarrer klagt an: Muslime bedrängen christliche Flüchtlinge

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Berlin - Die Situation in einigen deutschen Flüchtlingsheimen verschärft sich. Fliehende Christen aus arabischen Ländern werden offenbar zunehmend von radikalen Muslimen bedrängt. Das berichtet ein Berliner Pfarrer.  

Viele Christen fliehen vor Gewalt und Verfolgung in ihren arabischen Heimatländern. In Deutschland hoffen sie auf Ruhe und Frieden und dass sie ihren Glauben ungestört ausleben können. Immerhin ist Deutschland ein christliches Land. Doch die Situation in den Flüchtlingsheimen macht das fast unmöglich, wie der Nachrichtensender ntv in einem Beitrag berichtet. Die Christen befinden sich offenbar zunehmend in der Unterzahl und werden dort von radikalen Muslimen bedrängt.

Von lauten Korangesängen, ungeplantem Reinplatzen in die Zimmer und ständigen Überredungsversuchen zum muslimischen Gebet ist die Rede. Für viele Christen sehe so der Alltag in einer deutschen Flüchtlingsunterkunft aus. In dem ntv-Beitrag erklärt der Berliner Pfarrer Gottfried Martens:"Es kann aber auch richtig bis zu körperlichen Übergriffen gehen." Manch einer spürte sogar schon ein Messer an seinem Hals.

Schutzlos ausgeliefert

Viele der Christen waren zuvor Muslime und sind zum Christentum konvertiert. Für die radikalen Muslime ist das eine Todsünde. Doch die christlichen Flüchtlinge sollen in den Unterkünften quasi schutzlos sein. Die Sicherheitsfirmen brauchen aufgrund der anhaltenden Flüchtlingswelle immer mehr Mitarbeiter, um die Situationen in den Flüchtlingsheimen stemmen zu können. Dadurch kommen offenbar auch viele Sympathisanten der radikalen Muslimen unter die Sicherheitsleute. "Wir erleben es gerade in letzter Zeit häufiger, dass bei Angriffen von Muslimen auf Christen der Wachschutz wegschaut oder sehr einseitig Partei mit den Glaubensgeschwistern ergreift", sagt Pfarrer Martens.

Der Pfarrer fordert daher Unterstützung, denn die Situation für christliche Flüchtlinge verschärfe sich zunehmend. Martens: "Ich kann ja nicht alle vor die Tür setzen, ich muss damit irgendwie umgehen. Es wäre natürlich wünschenswert, dass man mit einem Großaufgebot an Sozialarbeitern versucht da rein zu gehen, aber wir wissen selber wie begrenzt da die Kräfte sind."

mt

Rubriklistenbild: © dpa

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