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Nach Raketenangriff auf Charkiw: Zahl der Toten steigt auf 21

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Ein zerstörtes Gebäude als Folge des Raketenangriffs auf einen Wohnblock in Charkiw im Nordosten der Ukraine.
Ein zerstörtes Gebäude nach dem russischen Raketenangriff auf Charkiw. © xx 51896003 via IMAGO

Nach Angaben aus Kiew ist die Zahl der Toten rund einen Tag nach den schweren russischen Angriffen auf das ostukrainische Charkiw auf 21 gestiegen.

Charkiw - Zugleich seien neun weitere Menschen aus den Trümmern eines Wohnheimes gerettet worden, teilte der ukrainische Zivilschutzdienst am Freitag bei Telegram mit. In der Nacht zum Donnerstag war die ostukrainische Metropole Charkiw von massiven Angriffen erschüttert worden, zwei Wohnheime und das Kulturhaus der Eisenbahn wurden dabei zerstört.

Neben den vielen Toten sollen auch mehrere Dutzend Menschen verletzt worden sein. Russlands Verteidigungsministerium bestätigte am Freitag lediglich Angriffe auf Ortschaften außerhalb Charkiws, die nur militärischen Zielen gegolten hätten.

Kiew berichtete unterdessen auch von fünf toten und zehn verletzten Zivilisten im weiter unter ukrainischer Kontrolle stehenden Teil des Nachbargebiets Donezk. Im von Russland kontrollierten Teil wiederum sollen örtlichen Medien zufolge fünf Zivilisten getötet und weitere 23 verletzt worden sein. Die Angaben beider Seiten lassen sich oft nicht unabhängig überprüfen. (dpa)

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