+
Barack Obama und Raúl Castro geben sich die Hand.

Worte bei erster Begegnung klar

Darüber sprachen Castro und Obama

Havanna - Zur Trauerfeier von Nelson Mandela hat es eine historische Begegnung zwischen Kubas Staatschef Raúl Castro und Barack Obama gegeben. Jetzt sprach Castros Bruder über die ersten Worte.

Kubas Staatschef Raúl Castro hat sich US-Präsident Barack Obama bei der historischen Begegnung in Johannesburg ganz förmlich mit seinem Familiennamen vorgestellt. „Mr. President, I am Castro“, soll der 82-Jährige seinem Amtskollegen gesagt haben. Das gab sein älterer Bruder, Revolutionsführer Fidel Castro (87), in einem am Donnerstag in der Parteizeitung „Granma“ erschienenen Beitrag preis. Während der Trauerfeier für Nelson Mandela in Johannesburg hatten sich Obama und Raúl Castro vergangene Woche die Hand gegeben und einige Worte ausgetauscht - was sie sagten, war bislang nicht bekannt.

Es war die erste persönliche Begegnung zwischen beiden Politikern und das erste gemeinsame Foto von einem US-Präsidenten und einem kubanischen Staatschef seit Jahrzehnten. Die Geste hatte Spekulationen über eine mögliche Annäherung zwischen beiden Ländern ausgelöst. Kuba und die Vereinigten Staaten sind seit Jahrzehnten verfeindet und unterhalten keine diplomatischen Beziehungen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Steinmeier verurteilt Aggression im Wahlkampf
In wenigen Tagen wird gewählt. Der Bundespräsident verurteilt Übergriffe und Randale rechter Gruppen. Der Zustand der Gesellschaft macht ihm Sorgen. Die AfD erwähnt er …
Steinmeier verurteilt Aggression im Wahlkampf
Trump-Rede vor der UN: Für seine Verhältnisse sachlich
Donald Trump tritt vor die Vereinten Nationen: Das allein hat Sprengkraft. Seine Rede fällt für Trump-Verhältnisse sachlich aus, auch wenn es ihr nicht an Härte mangelt.
Trump-Rede vor der UN: Für seine Verhältnisse sachlich
Berliner Landgericht nennt Mietpreisbremse verfassungswidrig
Die Mietpreisbremse soll, was der Name sagt: den Anstieg von Mieten begrenzen. Das Berliner Landgericht hält das Instrument für verfassungswidrig. Ändern wird sich aber …
Berliner Landgericht nennt Mietpreisbremse verfassungswidrig
Wer im Rennen um Ministerposten schon jetzt die Nase vorn hat
Spitzenpolitiker stellen sich auf drei mögliche Regierungskoalitionen ein: Schwarz-rot, schwarz-gelb oder schwarz-grün. Wer könnte sich schon bald auf einem …
Wer im Rennen um Ministerposten schon jetzt die Nase vorn hat

Kommentare