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Geht weiter scharf gegen vermeintliche Anhänger der Gülen-Bewegung vor: Präsident Recep Tayyip Erdogan (Archivbild).

Polizeieinsatz in der Türkei

Razzia gegen Istanbuler Börse - 57 Festnahmen

Istanbul - Fast zehn Monate nach dem Putschversuch in der Türkei sind bei landesweiten Razzien gegen mutmaßliche Gülen-Anhänger innerhalb der Istanbuler Börse 57 Verdächtige festgenommen worden.

Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete am Freitag, bei dem Einsatz in mindestens sechs Provinzen des Landes werde nach weiteren 45 Verdächtigen gefahndet. Insgesamt wurden mehr als hundert Haftbefehle ausgestellt. Die Razzia dauerte an. Den Verdächtigen wird Anadolu zufolge vorgeworfen, in den vereitelten Putsch im Juli verwickelt gewesen zu sein.

Über 47.000 Verdächtige in U-Haft

Seit dem Putschversuch in der Türkei im vergangenen Juli sind wegen angeblicher Verbindungen zur Gülen-Bewegung mehr als 113.000 Menschen festgenommen worden. Mehr als 47.000 dieser Verdächtigten sitzen nach Regierungsangaben in Untersuchungshaft. Die Regierung macht die Bewegung des in den USA lebenden islamischen Predigers Fethullah Gülen für den Putschversuch verantwortlich.

Lesen Sie auch: Fast 4000 weitere Staatsbedienstete in der Türkei entlassen

dpa/AFP

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