180 Beamte im Einsatz

Razzien gegen mutmaßliche Islamisten 

Nach mehreren Stunden haben Ermittler eine groß angelegte Razzia im islamistischen Milieu beendet. Durchsucht wurden am Dienstag Objekte in vier Bundesländern.

In Berlin rückten Polizisten in Hellersdorf, Hohenschönhausen, Spandau und Köpenick an. In Brandenburg waren sie in Ludwigsfelde im Einsatz, in Nordrhein-Westfalen in Hagen und in Thüringen in Arnstadt, wie die Berliner Generalstaatsanwaltschaft twitterte. Rund 180 Einsatzkräfte waren beteiligt.

Islamisten - keine konkrete Anschlagsgefahr

Es ging demnach um den Verdacht auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Die Ermittlungen richten sich gegen tschetschenischstämmige Beschuldigte. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass Orte für einen etwaigen islamistischen Anschlag ausgespäht wurden. Eine konkrete Anschlagsgefahr habe aber nicht bestanden, hieß es.

Bei den Verdächtigen handelt es sich den Angaben zufolge um Männer im Alter von 23 bis 28 Jahren. Bei einem von ihnen seien bei einer Polizeikontrolle verdächtige Bilder auf dem Handy festgestellt worden. Die Durchsuchung habe Klarheit über die Motivlage bringen sollen. Beschlagnahmt wurden Bargeld, Hieb- und Stichwaffen sowie Datenträger. Diese würden jetzt ausgewertet. Ob es Festnahmen gab, wurde zunächst nicht mitgeteilt. (dpa)

Tweet der Generalstaatsanwaltschaft I

Tweet der Generalstaatsanwaltschaft II

Presseerklärung Polizei und Generalstaatsanwaltschaft

Rubriklistenbild: © Dennis Brätsch

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