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Die Polizei startete eine Razzia gegen ein Islamisten-Netzwerk. (Symbolbild)

Unterstützung der Hamas?

Terror-Unterstützung: Razzien in neun Bundesländern gegen Islamisten-Netzwerk

Die Polizei hat in neun Bundesländern Razzien gegen ein mutmaßliches Islamisten-Netzwerk gestartet. Das Netzwerk soll unter dem Vorwand der humanitären Hilfe die Terrororganisation Hamas unterstützt haben.

München - Die Polizei hat am Mittwochmorgen in neun Bundesländern Razzien gegen ein mutmaßliches deutschlandweit aktives Islamisten-Netzwerk gestartet. Hintergrund ist der Verdacht, dass das Netzwerk die radikalislamische Palästinensergruppe Hamas "finanziell und propagandistisch" unterstütze, teilte das Bundesinnenministerium in Berlin mit. Rund 90 Objekte würden durchsucht. An der Spitze des Netzwerks stünden die in Nordrhein-Westfalen ansässigen Vereine WWR Help und Ansaar International.

Seehofer über Islamisten-Netzwerk: Missachtung „fundamentaler Wertentscheidungen unserer Verfassung“

"Wer unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe die Hamas unterstützt, missachtet fundamentale Wertentscheidungen unserer Verfassung", erklärte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). "Dadurch wird auch das Engagement der vielen Hilfsorganisationen diskreditiert, die sich unter schwierigen Rahmenbedingungen zur Neutralität verpflichtet haben."

Dem Innenministerium zufolge besteht der dringende Verdacht, dass sich das Netzwerk gegen den Gedanken der Völkerverständigung gemäß dem Grundgesetz richte. Die beteiligten Organisationen seien nach aktuellem Ermittlungsstand dem "extremistischen Milieu zuzurechnen".

Die Razzien hätten am Morgen gegen 06.00 Uhr begonnen. Beteiligt seien Polizeibehörden in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein sowie die beim Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen ansässige Task Force der Steuerfahndung NRW.

AFP

Auch gegen Rechtsextreme startete die Polizei nach den Ausschreitungen von Chemnitz in vier Bundesländern eine Razzia.

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