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Margarete Bause ist schockiert nach dem Ergebnis der Grünen.

Konzentration auf Bundestagswahl

Grüne: "Haben alle Wahlziele verfehlt"

München - Nach dem schockierenden Ergebnis für die Grünen bei der Landtagswahl 2013 in Bayern, zieht Spitzenkandidatin Margarete Bause eine ernüchtende Bilanz. Jetzt konzentrieren sie sich auf die Bundestagswahl.

Die Grünen haben ihrer Spitzenkandidatin Margarete Bause zufolge alle drei Wahlziele bei der Landtagswahl in Bayern verfehlt. Die Grünen kämen nicht in Regierungsverantwortung, sie hätten die absolute Mehrheit der CSU nicht verhindern können, und sie hätten auch kein deutlich zweistelliges Wahlergebnis geschafft. Das sei angesichts des engagierten Wahlkampfes enttäuschend.

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Nach der Enttäuschung über das Ergebnis bei der Landtagswahl wollen sich die bayerischen Grünen jetzt auf die Bundestagswahl am kommenden Sonntag konzentrieren. Vor allem in der Steuerpolitik müsse man grüne Positionen in der kommenden Woche noch einmal nach vorne bringen, sagte die Grünen-Landeschefin Theresa Schopper am Sonntagabend in München. Von den Verlusten ihrer Partei zeigte sich Schopper ebenso wie die Grünen-Spitzenkandidatin Margarete Bause enttäuscht. „Wir haben wirklich gekämpft“, sagte Schopper.

Jubel und Tränen: Landtagswahl Bayern in Bildern

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Die Grünen wollen mit einer Konzentration auf ihre Kernthemen wie die Energiewende und das Gerechtigkeitsthema nach der bayerischen Landtagswahl den Umschwung im Bund schaffen. „Sie sehen mich im Kampfesmodus: Jetzt erst recht“, sagte Grünen-Chefin Claudia Roth am Sonntag im ZDF. Die Zuspitzung auf den Zweikampf zwischen CSU oder CDU und SPD habe den Grünen im Wahlkampf geschadet. „Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir nicht deutlich machen konnten, dass es auch in Bayern um einen Richtungswechsel ging.“ Nun gehe es in der letzten Woche vor der Bundestagswahl darum, die Energiewende, den Schuldenabbau oder die Verbesserung der Infrastruktur zu betonen. In der Steuerdebatte müsse „deutlicher rauskommen, dass wir 90 Prozent der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler entlasten wollen“.

„Man sollte uns Grünen nicht unterschätzen - wir sind seit unserer Gründung Gegenwind gewohnt", sagte Jürgen Trittin als Kampfansage für die kommende Woche.

dpa

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