+
Ministerpräsident Antonis Samaras (r.) und Finanzminister Yannis Stournaras.

Knappe Mehrheit

Reformgesetze in Athen verabschiedet

Athen - Das griechische Parlament hat nach langen Debatten ein umstrittenes Gesetzespaket verabschiedet, das Voraussetzung für weitere Milliardenkredite ist.

In der Nacht zu Montag stimmten 152 Abgeordnete für die Reformgesetze, 135 stimmten dagegen, wie der Parlamentspräsident mitteilte. Damit ist der Weg frei für eine weitere Hilfstranche von mindestens 8,5 Milliarden Euro von den internationalen Gebern.

Bereits am Dienstag dürfte es soweit sein: dann reisen die Euro-Finanzminister nach Athen, wo sie unter anderem die neuen Kredite freigeben wollen, die aufgrund schleppender Reformanstrengungen der Regierung in Athen seit Monaten blockiert waren.

Mit den von den internationalen Gebern geforderten Reformgesetzen soll die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden. Gegen die geplante Liberalisierung laufen unter anderem die Apotheker Sturm, heftig kritisiert wurden auch die Regelungen zu den Milchpreisen.

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Neuer Bildungsbericht zeigt bundesweite Trends
Berlin (dpa) - Aktuelle Trends aus Kitas, Schulen und Hochschulen zeigt heute ein neuer Bildungsbericht. Den alle zwei Jahre erscheinenden Bericht hat eine …
Neuer Bildungsbericht zeigt bundesweite Trends
Trauerfall bei Maybrit Illner: Matthias Fornoff ersetzt Talkmasterin in ZDF-Sendung
Im ZDF-Talk „Maybrit Illner“ fehlt ausgerechnet die Gastgeberin. Der Grund ist ein trauriger.
Trauerfall bei Maybrit Illner: Matthias Fornoff ersetzt Talkmasterin in ZDF-Sendung
Türkei verweigert deutschem Wahlbeobachter die Einreise
Der Linken-Abgeordnete Hunko war schon beim Referendum in der Türkei Wahlbeobachter. Anschließend geriet er in die Kritik der Regierung. Nun wollte er für die OSZE …
Türkei verweigert deutschem Wahlbeobachter die Einreise
Telekom Tochter will in Deutschland 6000 Stellen streichen
Die Telekom-Tochter T-Systems, die sich um Großkunden kümmert, will bis 2021 rund 6000 Arbeitsplätze in Deutschland streichen.
Telekom Tochter will in Deutschland 6000 Stellen streichen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.