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Angela Merkel will die komplette Amtszeit absolvieren, sollte sie erneut zur Bundeskanzlerin gewählt werden.

Regierung: "Entbehrt jeder Grundlage"

Bericht über Merkel-Rückzug 2016 dementiert

Berlin - Die Bundesregierung hat einen neuen Bericht über einen angeblich geplanten vorzeitigen Rückzug von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der nächsten Legislaturperiode dementiert.

"Das entbehrt jeder Grundlage", erklärte Vize-Regierungssprecher Georg Streiter am Mittwoch in Berlin. Er reagierte damit auf eine Vorabmeldung der Zeitschrift "stern", wonach Merkel im Falle ihrer Wiederwahl nicht die volle Legislaturperiode bis 2017 im Amt bleiben, sondern 2016 aufhören wolle. Das Blatt berief sich auf eigene Informationen.

Merkel hatte bereits im April betont, im Falle eines Siegs ihrer Partei bei der Bundestagswahl eine komplette weitere Amtszeit anzustreben. "Ich will die christlich-liberale Koalition fortsetzen, und ich will mich als Bundeskanzlerin in der ganzen nächsten Legislaturperiode weiterhin für unser Land und die Menschen einsetzen", sagte sie damals in einem Interview. Anlass waren damals Mutmaßungen des "Bild"-Journalisten Nikolaus Blome, wonach die Kanzlerin ihr Amt im Jahr 2015 und damit vor ihrem 61. Geburtstag aufgeben könnte, sollte sie im Herbst erneut an die Regierungsspitze gewählt werden.

Merkels Frisur im Wandel der Zeit

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afp

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