+

Verbesserung für Arbeitnehmer

Für 155 Millionen Euro: Regierung stärkt Betriebsrenten

Berlin - Jobwechsel sollen sich für Arbeitnehmer künftig nicht negativ auf Betriebsrenten auswirken. Aus einem Unternehmen ausgeschiedene Arbeitnehmer dürften nicht benachteiligt werden.

So heißt es in einem Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministeriums, den das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin beschloss.

Außerdem sollen Anwartschaften bereits ab einer Frist von drei statt wie bisher fünf Jahren nicht mehr verfallen können. Junge mobile Beschäftigte sollen zudem schneller als bisher Betriebsrenten haben können: Bereits ab 21 statt wie bisher ab 25 Jahren soll man künftig Arbeitgeber verlassen dürfen, ohne dass eine Anwartschaft verfällt. Die Verbesserungen für die Arbeitnehmer dürften die Wirtschaft dem Entwurf rund 155 Millionen Euro kosten.

Mit Regelungen durchlaufen nun das parlamentarische Verfahren. Sie sollen eine EU-Richtlinie für mehr Mobilität von Arbeitnehmern zwischen den Mitgliedstaaten umsetzen, mit der Erwerb und Wahrung von Zusatzrentenansprüchen verbessert werden sollen.

Unabhängig davon laufen im Arbeitsministerium weiter Vorbereitungen für eine Betriebsrentenreform. Die betriebliche Altersvorsorge soll stärker als bisher in Tarifverträgen verankert werden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Die dreisten Drei: Sie könnten Merkel, Schulz und Seehofer stürzen
Andrea Nahles (SPD), Alexander Dobrindt (CSU) und Jens Spahn (CDU) sägen am Stuhl ihrer Parteichefs. Angela Merkel, Martin Schulz und Horst Seehofer wirken angezählt. 
Die dreisten Drei: Sie könnten Merkel, Schulz und Seehofer stürzen
Sprecherin: Trump wird nach Davos reisen
US-Präsident Donald Trump wird zum Weltwirtschaftsforum in Davos reisen. Bei dem Treffen wollen 3000 Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft über die Zukunft beraten.
Sprecherin: Trump wird nach Davos reisen
US-"Shutdown" nach nur drei Tagen praktisch beendet
Nach einem nervenaufreibenden Wochenende lichtet sich der politische Nebel in Washington: Der "Shutdown" geht zu Ende, ehe er richtig greifen konnte. Viele Betroffene …
US-"Shutdown" nach nur drei Tagen praktisch beendet
Spitzentreffen: Seehofer, Merkel und Schulz rechnen mit zügigem Verhandlungsstart
Es ist schon jetzt die längste Regierungsbildung in der Geschichte der Bundesrepublik und auch eine sehr teure. Die SPD fällte einen staatstragenden Beschluss - die …
Spitzentreffen: Seehofer, Merkel und Schulz rechnen mit zügigem Verhandlungsstart

Kommentare