+
Baurechts-Novelle: Deutsche Innenstädte sollen künftig dichter und höher bebaut werden dürfen.

Gesetzesentwurf

Wohnungsnot: Regierung billigt höhere Häuser und mehr Lärm

Berlin - Um dem Wohnungsmangel zu begegnen, will es die Bundesregierung nach einem Medienbericht ermöglichen, Wohnhäuser künftig höher und in engeren Abständen bauen zu lassen.

Das gehe aus einem Gesetzentwurf zur Änderung des Baugesetzbuchs hervor, der heute vom Kabinett verabschiedet werden solle, schreiben die Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

In sogenannten urbanen Gebieten, die von den Kommunen selbst bestimmt würden, dürfe zudem der Lärmpegel um drei Dezibel höher liegen als bisher. Tagsüber seien dies dann maximal 63 Dezibel, nachts maximal 48 Dezibel.

Ziel der Bundesregierung ist es demnach, in den Städten mehr Wohnraum zu schaffen. "In absehbarer Zeit werden jährlich 350 000 zusätzliche Wohnungen benötigt", sagte Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) den Funke-Zeitungen. "Viele Städte sind jetzt schon am Limit." Diese bräuchten Wachstumsperspektiven und vor allem mehr bezahlbaren Wohnraum.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Italien: Steinmeier bittet um Vergebung für Kriegsverbrechen
Deutsche Soldaten bringen vor 75 Jahren in Fivizzano in der Toskana mehr als 400 Zivilisten um - eines von vielen Massakern von Wehrmacht und Waffen-SS in Italien. Die …
Italien: Steinmeier bittet um Vergebung für Kriegsverbrechen
Bei Anne Will: Olaf Scholz erklärt Meinungsänderung - „Mein Wort gilt noch viel“
Anne Will meldet sich zurück, die Sommerpause ist beendet. Mit hochkarätigen Gesprächspartnern diskutiert sie über die Soli-Abschaffung. Auch Olaf Scholz ist wieder im …
Bei Anne Will: Olaf Scholz erklärt Meinungsänderung - „Mein Wort gilt noch viel“
Ministerpräsident Kretschmer geht auf Distanz zu Maaßen: „Sein Verhalten hat Sachsen geschadet“  
Der frühere Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen sorgt weiter für Zündstoff. Jetzt hat sich Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer geäußert.
Ministerpräsident Kretschmer geht auf Distanz zu Maaßen: „Sein Verhalten hat Sachsen geschadet“  
Nur einige Hundert Teilnehmer bei Pro-Chemnitz-Demo
Einen Tag vor dem Jahrestag einer tödlichen Messerattacke in Chemnitz hat das rechtsextremistische Bündnis Pro Chemnitz zur Demonstration aufgerufen. Der Zulauf fällt …
Nur einige Hundert Teilnehmer bei Pro-Chemnitz-Demo

Kommentare