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ADAC warnt vor Stau am Brenner - Symbolbild

Hunderte Flüchtlinge erwartet

Reisende müssen am Brenner mit Grenzkontrollen rechnen

München - Ein fast vergessenes Ritual könnte Urlaubsrückkehrer am Brenner blühen: Weil so viele Flüchtlinge unterwegs sind, müssen Autofahrer mit Grenzkontrollen rechnen.

Wegen der erwarteten Ankunft Hunderter Flüchtlinge plant die italienische Polizei vorübergehend stichprobenartige Grenzkontrollen. Die Brennerautobahn gilt als eine der Hauptrouten für Schleuser in Europa. Wann genau und in welchem Umfang die Kontrollen durchgeführt werden, war zunächst noch unklar.

Nach ADAC-Angaben richteten sich die Kontrollen der Polizei auf Fahrzeuge, in denen „blinde Passagiere“ transportiert werden könnten, also in erster Linie Lastwagen, Kleintransporter und Minivans. Jedoch müssten sich auch Fahrer von größeren Autos und Wohnwagen auf Behinderungen einstellen.

Mit Wartezeiten wegen der Kontrollen rechnet der ADAC vor allem an den Wochenenden, wenn zahlreiche Urlauber nach Deutschland zurückkehren. Der Automobilclub rät, bei Bedarf auf alternative Routen wie den Reschenpass auszuweichen, und warnt davor, Anhalter mitzunehmen.

(dpa)

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