Katalonien: Madrid will Regionalregierung absetzen

Katalonien: Madrid will Regionalregierung absetzen
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Die Gesetzliche Rentenversicherung ist mit 1,59 Milliarden Euro in den roten Zahlen. Foto: Armin Weigel

Grund sind höhere Ausgaben

Rentenkasse verzeichnet Minus von 2,2 Milliarden Euro

Rentenkasse mit Milliarden im Minus - ein Grund zur Sorge? Die Rentenversicherung beteuert: Die Lage ist gar nicht so schlecht.

Berlin (dpa) - Die Rentenkasse hat im vergangenen Jahr ein Minus von 2,2 Milliarden Euro eingefahren. Die Ausgaben lagen bei 282,7 Milliarden, die Einnahmen bei 280,5 Milliarden Euro, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund mitteilte.

Die "Ruhr Nachrichten" hatten zuvor unter Berufung auf die Kabinettsvorlage zum Entwurf für den Bundeshalt 2018 darüber berichtet. Die Rentenversicherung führt die Entwicklung unter anderem auf die Kosten zurückliegender Reformschritte zurück - etwa die Einführung der Mütterrente. Auch die Rentenerhöhung 2016 schlage zu Buche.

Das Minus fiel gegenüber dem Vorjahr um gut 600 Millionen Euro höher aus. 2014 hatte die GRV noch einen Überschuss von 3,16 Milliarden Euro erzielt, 2015 rutschte sie dann mit 1,59 Milliarden Euro in die roten Zahlen. Ein Anstieg des Beitragssatzes von derzeit 18,7 Prozent ist dennoch nicht vorgesehen. Er könne bis 2021 stabil bleiben, so die Rentenversicherung.

"Diese Entwicklung ist nicht Ausdruck einer schlechten Lage der Rentenversicherung, sondern Folge des gesetzlich vorgegebenen und geplanten Abbaus der Rücklagen", so die Rentenversicherung. Diese lagen Ende vergangenen Jahres bei 32,4 Milliarden Euro. Die Einnahmen aus Pflichtbeiträgen sind im letzten Jahr um über vier Prozent gestiegen.

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