Pence: Russland hat nichts damit zu tun

Republikaner gegen Sonderermittler zu Comeys Rauswurf

Washington - Der Rauswurf des FBI-Direktor sorgt in den USA weiter für Furore. Zwischen Demokraten und Republikanern herrscht Uneinigkeit über den Einsatz eines Sonderermittlers.

Die Republikaner im US-Senat lehnen nach dem Rauswurf von FBI-Direktor James Comey einen Sonderermittler ab. „Das würde nur zu einer Behinderung der laufenden Arbeit führen“, sagte Mehrheitsführer Mitch McConnell am Mittwoch. Er warf den Demokraten Doppelzüngigkeit vor, hätten diese doch oft genug Comeys Arbeit kritisiert.

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Der demokratische Senator Charles Schumer dagegen erneuerte seine Forderung nach einem Sonderermittler. Er forderte außerdem, dass Justizminister Jeff Sessions und sein Stellvertreter alle Senatoren über die Hintergründe von Comeys Kündigung informieren sollten, falls nötig auch vertraulich.

Vize-Präsident Mike Pence hat den Vorwurf zurückgewiesen, FBI-Chef James Comey sei aufgrund der Russland-Ermittlungen gefeuert worden. Comeys Entlassung habe nichts mit den Ermittlungen zu tun, sagte Pence am Mittwoch vor Reportern im US-Kongress in Washington. Er verteidigte die Entscheidung von Präsident Donald Trump zugleich gegen Kritik: „Präsident Trump hat die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit getroffen.“ Trump habe „entschiedene Führungsstärke“ gezeigt. Es gehe darum, das Vertrauen in das FBI wieder herzustellen. „Es war Zeit für einen Neuanfang.“

dpa

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