Gerettete Menschen werden an Bord der "Aquarius" gebracht. Foto: Lena Klimkeit
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Gerettete Menschen werden an Bord der "Aquarius" gebracht. Foto: Lena Klimkeit
Ein Arzt der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hält an Bord der "Aquarius" ein gut eine Woche altes Baby, das von einem Schlauchboot im Mittelmeer gerettet wurde. Foto: Lena Klimkeit
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Ein Arzt der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hält an Bord der "Aquarius" ein gut eine Woche altes Baby, das von einem Schlauchboot im Mittelmeer gerettet wurde. Foto: Lena Klimkeit
Migranten warten darauf, in Malta von Bord der "Aquarius" zu gehen. Foto: Roberto Runza/XinHua
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Migranten warten darauf, in Malta von Bord der "Aquarius" zu gehen. Foto: Roberto Runza/XinHua
Die "Aquarius" war seit Februar 2016 im Einsatz und hat etwa 30.000 Migranten im Meer gerettet. Foto: Alberto Saiz/AP
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Die "Aquarius" war seit Februar 2016 im Einsatz und hat etwa 30.000 Migranten im Meer gerettet. Foto: Alberto Saiz/AP
Alles, was vor ihnen liegt, ist besser als das, was sie hinter sich gelassen haben: Flüchtlinge verlassen die "Aquarius" im Hafen von Valencia. Foto: SOS Mediterranee/Europa Press
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Alles, was vor ihnen liegt, ist besser als das, was sie hinter sich gelassen haben: Flüchtlinge verlassen die "Aquarius" im Hafen von Valencia. Foto: SOS Mediterranee/Europa Press
Drangvolle Enge: Im Sommer konnte die "Aquarius" die Geretteten erst nach einer achttägigen Irrfahrt durch das Mittelmeer an Land bringen. Foto: Kenny Karpov/SOS Mediterranee
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Drangvolle Enge: Im Sommer konnte die "Aquarius" die Geretteten erst nach einer achttägigen Irrfahrt durch das Mittelmeer an Land bringen. Foto: Kenny Karpov/SOS Mediterranee
Trockene Kleidung und etwas zu essen: Flüchtlinge nach ihrer Rettung durch die "Aquarius". Foto: Kenny Karpov/MSF
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Trockene Kleidung und etwas zu essen: Flüchtlinge nach ihrer Rettung durch die "Aquarius". Foto: Kenny Karpov/MSF
Die "Aquarius" hatte mit 141 aus Seenot geretteten Menschen an Bord fünf Tage auf hoher See warten müssen, bevor Malta sich bereit erklärte, es anlanden zu lassen. Foto: Rene Rossignaud/AP
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Die "Aquarius" hatte mit 141 aus Seenot geretteten Menschen an Bord fünf Tage auf hoher See warten müssen, bevor Malta sich bereit erklärte, es anlanden zu lassen. Foto: Rene Rossignaud/AP

Seit Februar 2016 im Einsatz

Rettungseinsatz der "Aquarius" im Mittelmeer am Ende

Zweimal wurde dem Schiff schon die Flagge entzogen. Zuletzt warfen italienische Behörden der NGO vor, illegal Müll in Italien entsorgt zu haben, und drohten mit der Beschlagnahmung des Schiffs.

Paris (dpa) - Die Hilfsorganisation SOS Méditerranée will nach dem Ende des Einsatzes des Flüchtlingsrettungsschiffes "Aquarius" so schnell wie möglich mit einem neuen Schiff weitermachen. "Also 2019 wird es ganz sicher sein.

Wir hoffen einfach, so früh wie möglich", sagte Verena Papke, Direktorin von SOS Méditerranée Deutschland am Freitag in Paris. "Wir sind dabei, nach neuen Schiffen zu gucken und sind mit einigen Reedereien im Gespräch."

Die Organisation hatte am Donnerstagabend mitgeteilt, den Einsatz der "Aquarius" im Mittelmeer zu beenden. Der Entscheidung seien "eine Reihe von gezielten politischen Angriffen auf die lebensrettende Arbeit der Hilfsorganisation" vorausgegangen, hieß es.

"Für uns ist die "Aquarius" natürlich ein großes Symbol gewesen", sagte Papke. Aber es sei am Ende des Tages nur ein Schiff - und Schiffe könne man auswechseln. "Das Team steht, die Struktur steht - wir brauchen nur ein Schiff, und dann können wir weitermachen."

Die von Ärzte ohne Grenzen (MSF) und SOS Méditerranée gemeinsam betriebene "Aquarius" liegt derzeit im französischen Marseille vor Anker. Zweimal wurde dem Schiff die Flagge entzogen. Zuletzt warfen italienische Behörden der NGO vor, illegal Müll in Italien entsorgt zu haben, und drohten mit der Beschlagnahmung des Schiffs. Die populistische Regierung in Italien hat die Häfen des Landes für Seenotretter weitgehend dichtgemacht. Die "Aquarius" war seit Februar 2016 im Einsatz und hat etwa 30.000 Migranten im Meer gerettet.

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