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Der von Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) in der Schlecker-Krise benutzte Begriff „Anschlussverwendung“ ist als „Unwort des Jahres“ 2012 vorgeschlagen worden.

"Anschlussverwendung"

Hat Rösler "Unwort" des Jahres geschaffen?

Darmstadt - Der von Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) in der Schlecker-Krise benutzte Begriff „Anschlussverwendung“ ist als „Unwort des Jahres“ 2012 vorgeschlagen worden.

„Das wurde sehr häufig genannt“, sagte die Sprecherin der Jury, Sprachwissenschaftlerin Nina Janich von der Technischen Universität Darmstadt, der Nachrichtenagentur dpa. Rösler hatte den von Entlassungen betroffenen Frauen der Drogeriekette Schlecker empfohlen, selbst eine neue Arbeit zu finden und dies als „Anschlussverwendung“ bezeichnet.

Die Entscheidung der „Unwort“-Wahl soll am 15. Januar 2013 in Darmstadt bekanntgegeben werden. Die Jury will auf falsche und unangemessene Formulierungen aufmerksam machen.

dpa

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