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Norbert Röttgen übernahm die Verantwortung für die historische Wahlschlappe der CDU in NRW:

Nur noch Bundestagsabgeordneter

Röttgen gibt Landtagsmandat ab

Düsseldorf - Ex-Bundesumweltminister Norbert Röttgen zieht sich komplett aus der nordrhein-westfälischen Landespolitik zurück. Seinen Sitz im NRW-Parlament will er nicht wahrnehmen.

Nach seinem Rücktritt als CDU-Parteichef erklärte der 46-Jährige am Mittwoch auch den Verzicht auf sein Landtagsmandat, wie die Parlamentsverwaltung in Düsseldorf mitteilte. Ein Direktmandat hatte Röttgen zwar verfehlt, da er in seinem Bonner Wahlkreis dem SPD-Politiker Bernhard von Grünberg deutlich unterlag. Über den ersten Platz der Landesliste erhielt Röttgen allerdings einen Sitz im neuen Landtag.

Auch Röttgens frühere Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser (CDU), verzichtet auf ihr Landtagsmandat. Über die Landesreserveliste nehmen voraussichtlich die beiden CDU-Politiker Christian Haardt und Jens Kamieth die freien Plätze ein.

Röttgen war nach dem Wahldebakel in NRW von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als Bundesminister entlassen worden. Sein Bundestagsmandat behält der CDU-Politiker aber weiterhin. Eine gleichzeitige Mitgliedschaft im Bundestag und dem Düsseldorfer Landtag wäre zwar möglich gewesen, galt im Fall Röttgen aber als unwahrscheinlich.

dapd

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