Explosion in russischem Biowaffen-Labor - Forschungszentrum lagert Ebola und Pocken

Explosion in russischem Biowaffen-Labor - Forschungszentrum lagert Ebola und Pocken
+
US-Wahlkampf 1992: Ross Perot (Mi.) zwischen Bill Clinton (li.) und George Bush.

Bekannt für derbe Sprüche

Er machte Clinton zum Präsidenten - und war ein Vorläufer für Trump: US-Milliardär gestorben

  • schließen

Erfolg hatte er auf der politischen Bühne nie - als „einflussreich“ konnte man ihn aber durchaus bezeichnen: Der US-Milliardär Ross Perot ist gestorben.

Dallas - Der Milliardär und frühere US-Präsidentschaftskandidat Ross Perot ist tot. Der Texaner starb am frühen Dienstagmorgen im Alter von 89 Jahren im Kreise seiner Familie, wie ein Sprecher mitteilte. Perot litt an Leukämie.

Der fünffache Vater hatte Milliarden Dollar im Elektronikgeschäft gemacht: Er war Gründer des Unternehmens Electronic Data Systems. Zum Volkshelden wurde er, als er eine Rettungsaktion für einige seiner Mitarbeiter organisierte, die im Iran festgehalten wurden.

Ross Perot gestorben: Viele verglichen 2016 Trump mit dem US-Milliardär

Bei der Präsidentschaftswahl von 1992 war Perot neben Amtsinhaber George H.W. Bush und dessen demokratischem Herausforderer Bill Clinton als unabhängiger Kandidat angetreten. Nicht zuletzt Perots überraschend gutes Abschneiden verhalf Clinton damals zum Wahlsieg. 1996 trat er erneut an, holte aber nur acht Prozent der Stimmen.

Zuerst hatte er es als unabhängiger Kandidat versucht, später als Bewerber der von ihm gegründeten Reformpartei. Er machte mit derben Sprüchen gegen Berufspolitiker und Karrieristen auf sich aufmerksam. Im Wahlkampf 2016 verglichen viele den heutigen Präsidenten Donald Trump mit Perot.

George H.W. Bush war im Dezember 2018 verstorben. Donald Trump und seine Gattin Melania sorgten auf der Trauerfeier für Empörung.

dpa/AFP/fn

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Will mit niemandem Krieg“: Trump nach Angriff durch Iran scheinbar gedämpft, aber...
Donald Trump geht in die Offensive: Nach den Angriffen auf die Ölraffinerie in Saudi-Arabien erklärt er, die USA seien für einen Vergeltungsschlag bereit.
„Will mit niemandem Krieg“: Trump nach Angriff durch Iran scheinbar gedämpft, aber...
Merkel will weiterhin keine Rüstungsgüter an Saudis liefern
Die Bombardierung einer saudischen Raffinerie hat die Verletzlichkeit der weltweiten Ölversorgung offenbart. Während Riad von der Staatengemeinschaft eine starke …
Merkel will weiterhin keine Rüstungsgüter an Saudis liefern
Brexit-Chaos: Kippt das oberste Gericht Johnsons Zwangspause für das Parlament?
Mit großen Worten hatte sich Boris Johnson auf den Weg zu Brexit-Gesprächen mit der EU gemacht. Das Ergebnis ist ernüchternd. Stattdessen sorgte er für einen Eklat.
Brexit-Chaos: Kippt das oberste Gericht Johnsons Zwangspause für das Parlament?
Israel-Wahl 2019: Erste Prognose da - Knappes Rennen deutet sich an
Es ist bereits das zweite Mal dieses Jahr, dass die Wahlberechtigten in Israel zur Urne gehen. Doch diesmal könnte es Netanjahu an den Kragen gehen - nach vier …
Israel-Wahl 2019: Erste Prognose da - Knappes Rennen deutet sich an

Kommentare