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Claudia Roth ist erneut zur Spitzenkandidatin der Grünen gewählt worden.

Zum fünften Mal in Folge

Roth erneut Spitzenkandidatin von Bayerns Grünen

Augsburg - Claudia Roth wird auch 2017 die bayerischen Grünen in die Bundestagswahl führen. Bei der Landesversammlung wählten die Grünen am Freitagabend die 61-Jährige erneut zu ihrer Spitzenkandidatin.

Claudia Roth wird auch 2017 die bayerischen Grünen in die Bundestagswahl führen. Bei der Landesversammlung in Augsburg wählten die Grünen am Freitagabend die 61 Jahre alte Vizepräsidentin des Bundestags erneut zu ihrer Spitzenkandidatin. Roth erhielt 91,5 Prozent der Stimmen und damit knapp sieben Prozentpunkte mehr als bei der vergangenen Wahl. Roth ist damit zum fünften Mal in Folge die Spitzenkandidatin auf Landesebene.

Hofreiter auf dem zweiten Platz

Auf Platz 2 der Landesliste wurde mit 88,5 Prozent erneut Anton Hofreiter gewählt, sein Gegenkandidat Alfred Mayer spielte keine Rolle. Der 46 Jahre alte Vorsitzende der Bundestagsfraktion war schon 2013 auf Listenplatz 2. Ekin Deligöz (45) kam wieder auf Platz 3 - ebenso wie zur vergangenen Bundestagswahl.

Die Grünen wollen die restlichen Kandidaten für ihre Landesliste am Samstag aufstellen. Mit Spannung wird das Abschneiden der langjährigen Fraktionschefin im Maximilianeum, Margarete Bause, erwartet. Die 57-Jährige will 2017 vom Landtag nach Berlin wechseln und hat sich um den aussichtsreichen Platz 5 auf der Liste beworben. Aktuell stellen die bayerischen Grünen neun Abgeordnete im Bundestag.

Zuspruch für Alexander Van der Bellen

Zu Beginn der Versammlung hatte Grünen-Bundesvorsitzende Simone Peter vor einem Auseinanderdriften der europäischen Gesellschaft gewarnt. „Da droht uns nicht weniger als die Spaltung Europas“, sagte Peter mit Blick auf die jüngsten Wahlerfolge rechtspopulistischer Parteien. Österreichs neu gewählter Präsident Alexander Van der Bellen habe hingegen im Wahlkampf das Verbindende vor das Trennende gestellt. „Seine Wahl zeigt, die rechten Hetzer lassen sich besiegen“, sagte Peter. Van der Bellen hatte mit knapp 54 Prozent gegen den FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer gesiegt.

dpa

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