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Der iranische Präsident Hassan Ruhani.

Starke Töne aus Teheran

Ruhani droht Trump mit "Mutter aller Schlachten"

Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat den USA mit der "Mutter aller Schlachten" gedroht. Die Fronten zwischen Teheran und Washington sind verhärtet wie nie zuvor.

"Der Frieden mit dem Iran wäre die Mutter allen Friedens, und Krieg mit dem Iran wäre die Mutter aller Schlachten", sagte Ruhani am Sonntag bei einer im Fernsehen übertragenen Rede in Teheran.

In der Rede vor iranischen Diplomaten richtete er sich auch direkt an US-Präsident Donald Trump: "Sie erklären Krieg und behaupten dann, das iranische Volk unterstützen zu wollen", sagte Ruhani. "Sie können nicht das iranische Volk aufhetzen, entgegen seiner eigenen Sicherheit und seinen eigenen Interessen."

Ruhani droht damit, die Straße von Hormus zu schließen

Zudem drohte Ruhani erneut damit, die Straße von Hormus zu schließen. Die strategische Meerenge ist eine zentrale Schifffahrtsroute für internationale Öltransporte. "Wir haben immer die Sicherheit dieser Straße garantiert", sagte der iranische Staatschef. Die USA sollten nicht mit dem Feuer spielen, dies könnten sie "für immer bereuen".

"Wir müssen nicht davon ausgehen, dass das Weiße Haus für immer derart gegen internationales Recht und die muslimische Welt sein wird", sagte der iranische Staatschef jedoch weiter. US-Außenminister Mike Pompeo will am Sonntag (Ortszeit) in einer Rede in Los Angeles zum Konflikt mit dem Iran äußern.

Die Fronten zwischen Washington und Teheran sind verhärtet. Trump hatte im Mai den Ausstieg seines Landes aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran erklärt und die Wiedereinsetzung der Sanktionen angekündigt. Die übrig gebliebenen Vertragspartner, unter ihnen auch Deutschland, wollen das Abkommen beibehalten.

AFP

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