+
Alexej Nawalny verlässt Haft.

Beamte kassieren Handy

Russische Polizei nimmt Kreml-Kritiker Nawalny erneut fest

Zur Fußball-WM war Kreml-Kritiker Alexej Nawalny freigelassen worden - nun ist Putins versöhnlicher Kurs womöglich schon wieder passé. Die russische Polizei nimmt Nawalny erneut fest

Moskau - Die russische Polizei hat am Samstag erneut den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny festgenommen. Nawalny sei vor seinem Haus abgeführt und ins Moskauer Polizeirevier Danilowski gebracht worden, teilte seine Sprecherin Kira Jarmisch über Twitter mit. Der Grund für die Festnahme sei nicht bekannt, die Beamten hätten Nawalny das Mobiltelefon abgenommen.

Im Juni war Nawalny nach 30 Tagen Arrest genau zur Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft freigelassen worden. Nawalny und seine Anhänger hatten am 5. Mai in vielen russischen Städten gegen Präsident Wladimir Putin demonstriert, wobei die Polizei etwa 1600 Menschen festnahm und in Moskau und St. Petersburg mit Gewalt vorging. Nawalny wurde am 15. Mai wegen Aufruf zu einer illegalen Kundgebung verurteilt. Die Moskauer Behörden hatten die von ihm angemeldete Route des Demonstrationszuges abgelehnt.

AFP/dpa/fn

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Düstere Prognose in der „New York Times“: Nach Merkel ist „Deutschland am Ende“
Der Soziologe Prof. Dr. Oliver Nachtwey sorgt mit einem Artikel in der „New York Times“ für Aufsehen: Deutschland sei nach der Ära Merkel am Ende.
Düstere Prognose in der „New York Times“: Nach Merkel ist „Deutschland am Ende“
„Anne Will“: Darum fällt der ARD-Talk am Sonntagabend aus
Die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer und SPD-Mann Martin Schulz waren zuletzt bei Anne Will zu Gast. Am Sonntag, 16. Dezember, fällt der ARD-Talk aus.
„Anne Will“: Darum fällt der ARD-Talk am Sonntagabend aus
May will kein neues Brexit-Referendum
Die deutsche Wirtschaft warnt nachdrücklich vor einem Brexit ohne Vertrag. Doch die EU sieht sich gezwungen, die Vorbereitungen darauf hochzufahren. Lässt sich der …
May will kein neues Brexit-Referendum
IS reklamiert Attentat in Straßburg für sich - doch Experte glaubt an ganz anderes Motiv
In Straßburg tötete der mutmaßliche Terrorist Chérif Chekatt mehrere Menschen. Der IS reklamiert das Attentat für sich, doch es gibt andere Thesen. Der News-Ticker.
IS reklamiert Attentat in Straßburg für sich - doch Experte glaubt an ganz anderes Motiv

Kommentare