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Ein russischer Senator dementiert eine besondere Zusammenarbeit zwischen der AfD und Russland.

Enge Zusammenarbeit

Russischer Senator weist bevorzugte Kontakte zur AfD zurück

Ein Russischer Senator dementiert eine besondere Zusammenarbeit mit der AfD. Zuletzt waren mehrfach AfD-Politiker nach Russland gereist. Doch was ist der Grund für die enge Kooperation?

Moskau - Ein russischer Außenpolitiker hat bevorzugte Kontakte Moskaus zur AfD zurückgewiesen. „Wir haben auch Kontakte zur SPD oder zur Linken“, sagte Senator Konstantin Kossatschow der Deutschen Presse-Agentur im Föderationsrat in Moskau. „Russland irgendeinen Hintergedanken zuzuschreiben, eine Partei aus dem rechten oder linken Lager anzusprechen, um das traditionelle Parteienlager von innen heraus zu zerstören, das ist nicht richtig und nicht fair“, sagte der Vorsitzende des Außenausschusses im russischen Oberhaus.

Kontaktaufnahme zu christdemokratischen Parteien ist gescheitert

Kossatschow verwies darauf, dass er vor Jahren in führender Position für die Regierungspartei Geeintes Russland versucht habe, Kontakt zur Europäischen Volkspartei aufzubauen. Die EVP bündelt im Europäischen Parlament christdemokratische Parteien aus den EU-Mitgliedstaaten, für Deutschland gehören ihr die CDU und die CSU an.

Er habe immer wieder Absagen bekommen, sagte Kossatschow. „Wenn uns etablierte Parteien solche Kontakte verwehren und andere Parteien sie aktiv anbieten, dann wäre es doch seltsam, wenn Russland den Kontakt ablehnen würde.“ Russland sei bereit, mit Parteien aus dem Ausland zu sprechen, solange diese registriert und im Parlament vertreten seien und Unterstützung in der Bevölkerung hätten, erklärte er. Zuletzt waren mehrfach AfD-Politiker nach Russland gereist.

Zuletzt waren Abgeordnete der AfD wegen einer Krim-Reise in Kritik geraten.

Die AfD setzt sich für ein Ende der 2014 verhängten EU-Sanktionen gegen Russland ein. Was die Sanktionen und die Syrien-Politik angehe, gebe es durchaus Schnittmengen zwischen der Linken und seiner Partei, sagte Paul Hampel, der für die AfD im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages sitzt.

Lesen Sie auch: Putin will die Krim „nie“ an die Ukraine zurückgeben

dpa/sms

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