+
Auf der russischen Luftwaffenbasis Hamaimim in Syrien wir ein Kampfjet für den Start vorbereitet. Foto: Friedemann Kohler/Archiv

Russland fliegt Luftangriffe gegen IS im Osten Syriens

Moskau (dpa) - Die russische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben am Sonntag mit Langstreckenbombern Angriffe gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Osten Syriens geflogen.

Die Ziele lagen nahe der Stadt Dair as-Saur, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Die Stadt wird von syrischen Regierungstruppen gehalten, während der IS das Gebiet ringsum kontrolliert.

Im Einsatz waren den offiziellen Angaben nach sechs Überschallbomber vom Typ Tu-22M3 (Nato-Code: Backfire-C), die von Russland aus gestartet waren und dorthin zurückkehrten. Sie wurden von Kampfjets der russischen Luftwaffenbasis Hamaimim in Syrien gesichert. Den Angaben nach wurden zwei IS-Kommandostellen, sechs Munitionslager sowie mehrere Fahrzeuge zerstört. Zahlreiche IS-Kämpfer seien getötet worden, teilte das Ministerium mit.

Mitteilung Verteidigungsministerium Russland (Russ.)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zehntausende demonstrieren in München gegen „verantwortungslose“ CSU-Politik
Die Polizei spricht von mindestens 25.000 Demonstranten. Die „Politik der Angst“ der CSU trieb am Sonntag zehntausende Menschen auf Münchens Straßen, die dagegen ein …
Zehntausende demonstrieren in München gegen „verantwortungslose“ CSU-Politik
Syrische Weißhelme über Israel gerettet
Die syrische Hilfsorganisation Weißhelme hat im Bürgerkrieg mehr als 100.000 Menschen gerettet. Jetzt waren ihre Mitarbeiter selbst auf Hilfe angewiesen. Nach ihrer …
Syrische Weißhelme über Israel gerettet
#ausgehetzt: Zehntausende demonstrieren in München gegen die Politik der CSU
Vom Regen ließen sie sich nicht abhalten: Zwischen 25.000 und 50.000 Menschen haben am Sonntag in München gegen den Rechtsruck in Politik und Gesellschaft demonstriert. 
#ausgehetzt: Zehntausende demonstrieren in München gegen die Politik der CSU
Ecuadors Präsident will Assange Asyl entziehen
Seit mehr als sechs Jahren lebt Wikileaks-Gründer Julian Assange in Ecuadors Botschaft in London. Doch angeblich will das Land ihm nun die schützende Hand entziehen. …
Ecuadors Präsident will Assange Asyl entziehen

Kommentare