Fliegerbombe in Erding gefunden: Biergarten geräumt - Einsatzkräfte sind vor Ort

Fliegerbombe in Erding gefunden: Biergarten geräumt - Einsatzkräfte sind vor Ort
+
Fahndungsaufruf: Die USA klagen sieben Agenten des Militärgeheimdiensts GRU unter anderem wegen der Cyberattacke auf die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA an. Foto: Jacquelyn Martin/AP

In sozialen Netzwerken

Russland hat vor Trump-Wahl gezielt US-Wähler beeinflusst

Washington (dpa) - Russland hat einem Bericht des US-Senats zufolge gezielt mit Wort, Bild und Videos in sozialen Netzwerken die Wahl von US-Präsident Donald Trump im Jahr 2016 unterstützt.

Nach Amtsantritt von Trump seien die Anstrengungen sogar noch verstärkt worden, berichtete die "Washington Post" am Montag unter Berufung auf einen Senatsbericht, dessen Entwurf der Zeitung vorliegt.

"Klar ist, dass alle Botschaften die Republikaner begünstigen sollten - speziell Donald Trump", heißt es. Es handle sich um die bislang umfangreichste Untersuchung der russischen Desinformationskampagne.

Russische Akteure hätten US-Nutzer der verschiedenen sozialen Netzwerke in Interessensgruppen eingeteilt, schreibt das Blatt.

Themen wie Waffengesetze und Migration seien beispielsweise gezielt an Konservative gerichtet worden, um sie so zur Wahl Trumps zu ermutigen. Potenzielle Gegner dagegen sollten von der Wahl abgelenkt und abgehalten werden.

Der Bericht, der im Lauf der Woche erscheinen soll, bezieht sich auf Daten eines Forschungsprojekts der Universität Oxford. Bis Mitte des Jahres 2017 wurden Einträge aus sozialen Netzwerken untersucht, die von den Plattformen Facebook, Google und Twitter bereitgestellt wurden. Über russische Einflussnahme während der Kongresswahlen im vergangenen November macht die Studie keine Aussagen.

Der Bericht schließt an Erkenntnisse der US-Sicherheitsbehörden an, nach denen sich Russland massiv in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 einmischte. Die US-Geheimdienste gelangten bereits während des damaligen Wahlkampfs zu der Erkenntnis, dass Russland hinter den Hackerangriffen auf das Umfeld von Trumps Kontrahentin Hillary Clinton steckte.

Washington Post (Englisch)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Merkel zittert bei der Hymne: Hass-Welle auf Facebook sorgt für Entsetzen - Hayali warnt
Am Dienstag empfing Kanzlerin Angela Merkel den ukrainischen Staatschef Selenskyj. Doch während der Hymne fing sie an, unkontrolliert zu zittern. 
Merkel zittert bei der Hymne: Hass-Welle auf Facebook sorgt für Entsetzen - Hayali warnt
May-Nachfolge: Johnson punktet wieder - ein Mitbewerber ist raus
Wer tritt gegen Boris Johnson in der Stichwahl um das Amt des Tory-Parteichefs an? Das Feld der Mitbewerber lichtet sich.
May-Nachfolge: Johnson punktet wieder - ein Mitbewerber ist raus
Verfassungsfeinden Grundrechte entziehen? CDU-Mann Tauber tritt heftige Debatte los
Wie weit darf der Staat beim Schutz der Bevölkerung gehen? Nach dem schockierenden Mord an Walter Lübcke macht ein CDU-Politiker einen Vorstoß, der die Gemüter erhitzt.
Verfassungsfeinden Grundrechte entziehen? CDU-Mann Tauber tritt heftige Debatte los
Johnson baut Vorsprung aus - Stewart raus
Je weiter der Auswahlprozess für den nächsten britischen Premierminister fortschreitet, desto unabwendbarer scheint ein Sieg Boris Johnsons. An diesem Donnerstag …
Johnson baut Vorsprung aus - Stewart raus

Kommentare